Heute schreibe ich mal was über die Heilweise mittels Homöopathie. Wenn hier mal jemand gesundheitlich oder energetisch überhaupt nicht mehr weiter weiß und schon bei allen möglichen Doktores war, die außer Chemie oft wenig verschreiben können, der mag sich alternativ auch an die Therapie durch Homöopahtie erinnern. Es gibt 2 Arten, wie Homöopathie in der Therapie angewendet wird:
Die meist verbreitete Art ist die sog. klinische Homöopathie, die zumeist vom Arzt verschrieben wird, wenn einen das eine oder andere Krankheitssymptom plagt, seien es Schmerzen oder was auch immer. Auch hier kann es sein, daß der Behandler nicht gleich das rechte Mittel trifft, sondern mehrere hom. Mittel versuchen muß.
Der andere, seltenere Einsatz der Homöopathie (klassische Homöopathie) liegt in der sog. konstitutionellen Behandlung, wo der Therapeut versucht, sich ein Bild vom Wesen, Gewohnheiten, Stärken und Schwächen des Patienten zu machen, die körperlichen Schwierigkeiten spielen dabei eine etwas untergeordnete Rolle, und dem Patienten dann mit nur EINEM homöopathischen Mittel versucht, ihn total wieder in die Balance zu bringen, sozusagen seine Elemente zu stärken. Wird das richtige Mittel getroffen, folgt zunächst die seelisch/geistige Besserung und danach die körperliche (so wie es auch anfangs ablief, einem oft zuwenig Zeit gewidmeten seelisch/geistige Ungleichgewicht folgten dann die körperlichen Beschwerden). Diese Form der homöopath. Behandlung ist die weitaus schwierigere, nicht zu vergleichen mit einem Erfolg der klinischen Homöopathie, letztere ist ja auch zumeist "nur" für lokale Behandlung, während die klass.Homöopathie "tiefer" geht, nämlich neben dem körperlichen auch noch die seelische Seite mitberücksichtigt.
Infolgedessen werden auch für die klinische bzw. die klassische Homöopathie verschiedene "Potenzen" der Heilmittel eingesetzt, die ersteren wirken rein körperlich, die letzteren nicht nur körperlich.
In Ungarn wird auch hom.Therapie angeboten, allerdings noch nicht derart lange, wie zB. in Deutschland. (Man sagt, ein erfahrener Homöopath hat in der Regel mehr als 10 Jahre Erfahrung.) In der Zeit des Anfangs des vergangenen Jahrhunderts existierten in Deutschland sogar homöopath. Krankenhäuser, die aber dann in der Zeit des sog. 3 Reiches geschlossen wurden.
Inwischen haben sich viele Leute privat einiges an Kenntnissen über den Einsatz von hom. Medikamenten angeeignet. Diese Kenntnisse betreffen zumeist die Therapie "kleinerer" Schwierigkeiten körperlicher Art. Was die Therapie sog. chronischer Beschwerden anbelangt, dort wo also einem Krankheitsbild auch eine gewisse schon längere seelische Schwierigkeit zugrunde liegt, solch eine Therapie gelingt in der Regel nur einem erfahrenen Dritten, also nicht dem Patienten selbst, weil dieser sich selbst zuwenig selbst beurteilen kann und er somit die Defizite kaum erkennen kann.
Hier vorsichtshalber noch ein Hinweis: Homöopathie als Medizin wird dann die größte Aussicht auf Erfolg haben, wenn Patient und Therapeut eng und offen zusammenarbeiten, um der Wurzel der zumeist chron. Krankheit auf die Spur zu kommen. Wenn ein Patient nur bereit ist, seine sog. "Schokoladen-Seiten" anzuspechen, wird das für die Suche nach dem sog. Wesens-Mittel nicht ausreichen. Leider haben wir uns heutzutage oft schon weitgehend "verloren", und wissen nicht mehr viel von uns zu erzählen, wie z.B. in früheren Jahren, als wir alle noch mehr "Zeit" hatten....
Ich will also nicht verschweigen, daß sehr viele Versuche der Therapie nach klass.Homöopathie mangels harmonischer Kommunikation zwischen Patient und Therapeut zu keinem optimalen Ergebnis führen. Allerdings sei hier auch gesagt, die Homöopathie HAT die Fähigkeit, erstens sehr schnell und dann auch sehr wirkungsvoll zu heilen, wie auch Mahatma Ghandi schon öffentlich bemerkte, dazu ist diese Heilungsweise auch sehr preiswert.
Soviel mal für heute zu diesem Thema.
Schönen Abend noch, Olli 