(c) Pester Lloyd /19.04.2010
Mega-Entertainment-Projekte sollen Ungarn an die Weltspitze der Spaßgesellschaft bringen

Wer dachte, die Zeit der Mega-Giga-Hyper-Projekte kommt allmählich zu einem verdienten Ende, muss sich zumindest in Ungarn getäuscht sehen. Das Land befindet sich nur auf Platz 90 des "Happy Planet Index" - dagegen muss man wohl was tun. Drei neue Riesen-Spaß-Projekte: der "Titanic-Waterpark", das "Gastroland" und eine Art zweiter Prater sollen zwischen 2011 und 2012 eröffnen. Sie schaffen tausende Arbeitsplätze, womit jeder urbane und kulturelle Frevel begründbar scheint.
Die drei neuen Erlebnisparks wirken zwar fast bescheiden, neben den seit Jahren durch die Medien geisternden, wirklich angsteinflößenden Planungsphantomen "King´s City" am Velence See, der "Trauminsel" auf der Donau in Budapest und erst recht dem "Eurovegas" im westlichen Dreiländereck sowie dem "Metropolis" bei Bratislava (Links zu den dazugehörigen Artikeln finden Sie am Ende dieses Textes), doch sinnlos und irrwitzig sind sie ebenso. Sie sollen den Leuten viel Spaß bringen, damit sie anderen noch mehr Geld bringen. Investoren stecken Unsummen in diese Themen- und Eventparks, deren Ablauffrist von der nächsten Mode festgelegt wird..........
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Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen