Neues Ungarnforum - das Forum für Residenten in ganz Ungarn
#1

Vielfältiges Programm des Goethe Institutes

in Oper, Theater, Veranstaltungen 22.04.2010 16:14
von Admi • Peter / Admi | 11.334 Beiträge

Kunst im Goethe-Institut

Kulturhauptstadt, öffentlich-rechtliches Fernsehen, Hans Hase und „Kunst im Haus“ – ein breites Spektrum an Veranstaltungen präsentierten Gabriele Gauler, die Leiterin des Goethe-Instituts, und Kulturbeauftragte Márta Nagy am vergangenen Donnerstag bei der jährlichen Pressekonferenz. Natürlich dürfen dabei auch Aktivitäten in der Kulturhauptstadt 2010 Pécs nicht fehlen.

Dort findet vom 7. bis zum 9. Mai das „Europe Mania Festival“ statt, das auch vom Goethe-Institut unterstützt und organisiert wird. Aus zwölf Ländern reisen Nachwuchskünstler aus den Bereichen Musik und Theater an. Auch Bands und Theatermacher aus Deutschland werden erwartet, wie Chicks on Speed und Jazzanova sowie das Performancetheater von Eva Meyer-Keller. Außerdem wird in diesem Jahr das Filmfestival „Sehenswert“, welches seit 15 Jahren die neuesten und besten deutschen Filmproduktionen in Budapest zeigt, in abgespeckter Form auch in Pécs zu sehen sein.

Von Pécs bis Budapest
Aber auch das Programm in der Hauptstadt lässt sich sehen: Vom 8. bis zum 12 Mai findet INPUT statt, die größte internationale Konferenz öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten. Die Themen dabei drehen sich um die Rolle der Kultur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und dem deutsch-französischen Sender ARTE. Als Gastgeberin fungiert die ungarische Fernsehanstalt MTV. Fünf Fernsehexperten aus den verschiedensten Ländern Mitteleuropas werden zu Gast sein und in einer Paneldiskussion beispielsweise über die Koproduktionsmöglichkeiten im europäischen Fernsehen sprechen. Als Moderator wird unter anderem Rainer Traube, der Leiter der Kulturredaktion bei DW-TV, erwartet.

Im Goethe-Institut darf natürlich auch der Deutschunterricht nicht zu kurz kommen. So wurden neue Materialien für das spielerische Lernen von Sprache entwickelt. Diese richten sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter, die mit Hilfe von Hans Hase an die Fremdsprache herangeführt werden sollen.

Kunst im Haus
Bereits seit vergangener Woche kann man in den Räumlichkeiten des Goethe-Instituts nun die Ausstellung „Kunst im Haus 2010“ bewundern. Diese konzentriert sich auf nicht-ungarische Künstler, die jedoch ihren Wohnsitz nach Budapest verlagert haben und die Stadt mit ihrer Kunst bereichern. Die Künstler kommen aus den verschiedensten Ecken der Welt und fertigen genauso unterschiedliche Arbeiten an. Von Malerei über Fotografie und Drucke bis hin zu Skulpturen. Im ersten Stock erwarten die Besucher zwei große, kraftvolle, von Farbe strotzende Bilder von dem aus Serbien stammenden Áron Baráth. Diesen Bildern gegenüber hängen die Fotografien des Franzosen Bruno Bourel, den der Zufall im Jahre 1993 nach Budapest gebracht hat. Seine Bilder wirken ort- und zeitlos, als ob sie in jeder beliebigen Stadt aufgenommen worden sein könnten. Neben diesen Schwarz-Weiß-Fotografien leuchten einem farbige Geldscheine entgegen, vom Forintschein bis hin zum Euro. Der Druck unter dem Titel „Change“ des intermedialen Künstlers Roland Farkas aus der Slowakei erzählt eine Geschichte: Angefangen mit 10.000 Forint, die er an einer Wechselstube Budapests eintauschte und dies mit der erhaltenen Währung immer wieder fortsetzte, bis am Ende dabei lediglich noch zehn Euro herauskamen. Im dritten Stock geht die Ausstellung mit einer Skulptur des armenischen Künstlers Mamikon Yengibarian weiter. Der Titel seines Werks lautet „Erotische Kerne“. Der Fantasie des Betrachters sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Auch zwei deutsche Künstler sind in der Ausstellung vertreten: Alexander Schikowski und Christa Bartesch, die sich beide der Malerei verschrieben haben – jedoch in völlig verschiedenen Richtungen. Christa Bartesch lässt sich bei ihrer Arbeit viel Zeit, trägt immer wieder verschiedene Farbschichten auf, wodurch ihre Bilder eine gewisse Tiefenwirkung erlangen, ohne aber ein wirkliches Motiv abzubilden. In Alexander Schikowskis Werken hingegen sind sehr wohl Motive zu finden. Seine Arbeiten befassen sich beispielsweise mit aktuellen Themen, wie den Morden an Roma in der vergangenen Zeit.

Die Ausstellung ist noch ein Jahr lang montags bis donnerstags zwischen 8:30 und 19 Uhr sowie freitags von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen. Alle weiteren Informationen zum aktuellen Programm gibt es im Internet unter www.goethe.de/budapest.


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Je älter man wird um so mehr nimmt die Zahl derer zu die einen am Arsch lecken können. B.Fuchsberger

zuletzt bearbeitet 18.03.2011 19:29 | nach oben scrollen

#2

RE: Vielfältiges Programm für das Jahr 2010

in Oper, Theater, Veranstaltungen 14.05.2010 12:58
von veroko • Ungarnfreund/in | 43 Beiträge

Fein, wenn es hier im Forum auch Informationen gibt über kulturelle Veranstaltungen.

Wenn jemand eine gute Veranstaltung in Pecs weiß, wäre ich sehr dankbar über diese Information. Ich möchte mir nämlich die Kulturhauptstadt ansehen und dabei auch gleichzeitig eine interessante Veranstaltung besuchen.
Dass immer am Sonntag ein Flohmarkt dort stattfindet, habe ich durch das Forum schon herausgefunden, ist dann natürlich auch Pflichtprogramm, eh klar!


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#3

RE: Vielfältiges Programm für das Jahr 2010

in Oper, Theater, Veranstaltungen 14.05.2010 16:42
von Admi • Peter / Admi | 11.334 Beiträge

Wenn was in Pecs stattfindet
wirst du das im Unterforum Südungarn finden


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Je älter man wird um so mehr nimmt die Zahl derer zu die einen am Arsch lecken können. B.Fuchsberger

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#4

RE: Vielfältiges Programm für das Jahr 2010

in Oper, Theater, Veranstaltungen 14.05.2010 16:51
von Jule und Janos • Magyar | 1.031 Beiträge

Hallo - wir können mal diesen Link anbieten:


http://www.ungarnspezial.de/ungarn-kultu...0/pecs-2010.php


Vielleicht findet Ihr da was Interessantes!

Es grüßen

Jule und Janos


Älter werden ist nichts für Feiglinge!

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#5

Goethe-Institut Budapest – Newsletter zu Kulturveranstaltungen 1/2011

in Oper, Theater, Veranstaltungen 11.01.2011 09:51
von Admi • Peter / Admi | 11.334 Beiträge

Goethe-Institut Budapest – Newsletter zu Kulturveranstaltungen 1/2011
Heiner Müller: Kvartett
Heiner Müller: Quartett
SzólóDuó Nemzetközi Tánc Fesztivál
SzólóDuó Internationales Tanzfestival
Mit kezdjünk a szocialista múlttal?
Umgang mit der sozialistischen Vergangenheit


Heiner Müller: Kvartett
2011. január 12., 19 óra
Nemzeti Színház
Gobbi Hilda Színpad

Choderlos de Laclos levélregényének két alakját, Valmont-t és Madame de Merteuil-t - a Veszedelmes viszonyok filmből ismert intrikusokat - Heiner Müller emblematikus figurákká írja: a test és a vágy szörnyetegeivé. Gergye Krisztián Társulata és a Nemzeti Színház közös produkciója.

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Heiner Müller: Quartett
12. Januar 2011, 19 Uhr
Nemzeti Színház
Gobbi Hilda Színpad

Heiner Müller macht die beiden Intriganten aus dem berühmten Briefroman von Choderlos de Laclos, Valmont und Madame de Merteuil, in seinem Stück zu emblematischen Figuren, zu Ungeheuern des Körpers und des Begehrens. Eine gemeinsame Produktion des Ensembles Krisztián Gergye und des ungarischen Nationaltheaters.

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SzólóDuó Nemzetközi Tánc Fesztivál
2011. január 12-18.
MU Színház / Millenáris / Mozdulatművészeti Stúdió

A SzólóDuó Nemzetközi Tánc Fesztivál tehetséges fiatal táncosok és koreográfusok fóruma. Az idén öt művész – táncos, koreográfus és zeneszerző – érkezik Németországból a fesztiválra: Janina Brobowski, Sina Neuhoff, Daniel Gebaur, René Alejandro Huari Mateus és Bryana Fritz.

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SzólóDuó Internationales Tanzfestival
12.-18. Januar 2011
MU Színház/Millenáris/Mozdulatművészeti Stúdió

Das internationale Tanzfestival möchte begabten jungen Tänzern und Choreographen ein Forum bieten. Dieses Jahr nehmen fünf Künstler aus Deutschland - Tänzer, Choreographen und Musiker - daran teil: Janina Brobowski, Sina Neuhoff, Daniel Gebaur, René Alejandro Huari Mateus und Bryana Fritz.

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Mit kezdjünk a szocialista múlttal?
2011. január 19., 18.00 óra
BCE Központi Könyvtár
1093 Budapest, Közraktár u. 4-6.

A Társadalomtudományi Társaság vitája lengyel, cseh, szlovák, magyar, német kutatók és publicisták részvételével.

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Umgang mit der sozialistischen Vergangenheit
19. Januar 2011, 18 Uhr
BCE Központi Könyvtár / Hauptbibliothek
1093 Budapest, Közraktár u. 4-6

Podiumsdiskussion mit deutschen, polnischen, slowakischen, tschechischen und ungarischen Wissenschaftlern und Publizisten.

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© Goethe-Institut


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem, man muss nur lange genug leben

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#6

Krimilesung / krimiest

in Oper, Theater, Veranstaltungen 18.03.2011 16:06
von Admi • Peter / Admi | 11.334 Beiträge




Einladung / meghívó
Krimilesung / krimiest


Einladung / meghívó
Susanne Schädlich - Lesung und Gespräch
22. März 2011, 18.00 Uhr
Die Autorin Susanne Schädlich verließ 1977 als Kind die DDR; der Westen war fremder als gedacht, von Sicherheit keine Spur. Dreißig Jahre nach der Ausreise holt die Vergangenheit sie unvermittelt wieder ein.
Foto Susanne Schädlich
Weitere Infos

Susanne Schädlich - felolvasás és beszélgetés
2011. március 22., 18.00 óra
Susanne Schädlich még gyerekként, 1977-ben hagyta el az NDK-t. Nyugaton az idegenség és bizonytalanság várta a családot. Harminc évvel később a múlt váratlanul ismét betüremkedik az írónő életébe...

további információk

Krimilesung / krimiest
Jörg Juretzka, der Krimiautor aus dem Ruhrgebiet
1. April 2011, 18.00 Uhr
Dem literarischen Bild, das sich die Welt vom Ruhrgebiet macht, hat der gelernte Tischler Jörg Juretzka eine neue, zugleich komische und proletarische Facette hinzugefügt. Die Helden seiner zehn Kriminalromane sind Biker.
weitere Informationen zur Lesung

Foto: Jörg Juretzka
Weitere Infos

Jörg Juretzka, a ruhr-vidéki krimiszerző
2011. április 1., 18.00 óra
A világ Ruhr-vidékről alkotott irodalmi képét az asztalosnak tanult Jörg Juretzka új, egyszersmind mulatságos, proletár aspektussal árnyalja. Tíz krimijének hősei motorosok.
bővebben a felovasásról

© Goethe-Institut


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem,
man muss nur lange genug leben und der Tod macht mir auch
keine Angst, hauptsache ich bin nicht betroffen

zuletzt bearbeitet 18.03.2011 19:17 | nach oben scrollen

#7

RE: Vielfältiges Programm für das Jahr 2010

in Oper, Theater, Veranstaltungen 18.03.2011 19:07
von Jule und Janos • Magyar | 1.031 Beiträge

Hallo - haben wir nicht schon 2011???


Älter werden ist nichts für Feiglinge!

zuletzt bearbeitet 18.03.2011 19:21 | nach oben scrollen

#8

RE: Vielfältiges Programm für das Jahr 2010

in Oper, Theater, Veranstaltungen 18.03.2011 19:28
von Admi • Peter / Admi | 11.334 Beiträge

Der erste Beitrag heist "Vielfältiges Programm für das Jahr 2010"
der bleibt immer stehen. Tja
Wenn ich ihn nicht ändere


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem,
man muss nur lange genug leben und der Tod macht mir auch
keine Angst, hauptsache ich bin nicht betroffen

zuletzt bearbeitet 18.03.2011 19:29 | nach oben scrollen

#9

RE: Vielfältiges Programm für das Jahr 2010

in Oper, Theater, Veranstaltungen 27.04.2011 15:36
von Admi • Peter / Admi | 11.334 Beiträge



Goethe-Institut Budapest – Newsletter zu Kulturveranstaltungen 2011/14
->Peter Brötzmann - Chicago Tentet + 1
->Es kommt der Tag - film és beszélgetés / Film und Gespräch

Peter Brötzmann - Chicago Tentet + 1
április 30. April, 19.00, szombat / Samstag
A38 hajó, Petőfi híd, Budai hídfő
A38 Konzertschiff, Petőfi Brücke, Budaer Seite

A világ vezető avantgárd dzsesszmuzsikusaiból verbuválódott Chicago Tentet + 1, élén Peter Brötzmann szaxofonossal a kortárs zene egyik legsúlyosabb és legnagyobb csodája.

tovább: http://www.goethe.de/ins/hu/bud/ver/hu7346731v.htm

Der 70jährige deutsche Saxofonist und seine multinationale Supergroup, Chicago Tentet + 1 sind die wuchtigsten Vertreter des zeitgenössischen Free Jazz. Mehr : http://www.goethe.de/ins/hu/bud/ver/de7346731v.htm


Es kommt der Tag - film és beszélgetés / Film und Gespräch
május 2. Mai, 18.00, hétfő / Montag
Goethe-Institut, 1092 Budapest, Ráday u. 58.

Susanne Schneider filmjének főszereplőnője a hetvenes évek végén örökbe adja kislányát, hogy életét a politikai ellenállásnak szentelhesse. Húsz évvel később azonban elsőszülött lánya egyszer csak kopogtat az ajtaján.
A vetítés után beszélgetés a rendezőnővel / német nyelven, angol tolmácsolással.
tovább: http://www.goethe.de/ins/hu/bud/ver/hu7350511v.htm

Ein Film von Susanne Schneider über eine Frau, die in den 70-er Jahren im politischen Untergrund aktiv war und nun von der Vergangenheit eingeholt wird.
Nach dem Film Gespräch mit der Regisseurin / deutsch, mit englischer Übersetzung. Mehr: http://www.goethe.de/ins/hu/bud/ver/de7350511v.htm

© Goethe-Institut


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem,
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keine Angst, hauptsache ich bin nicht betroffen

zuletzt bearbeitet 27.04.2011 15:42 | nach oben scrollen

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