Entdeckungen am Paprika-Bach
Dem Lärm und der stickigen Sommerluft in Budapest für eine Weile in die Natur zu entfliehen, bedarf es keiner großen Anstrengung. Dafür sorgt das schöne Umland der ungarischen Hauptstadt mit seinen Bergen und Wäldern. Abseits ausgetretener Touristenpfade empfiehlt sich der etwa 4 km lange Spaziergang entlang des Paprikás-patak zur „Szarkavár“ in Solymár - noch ein Geheimtipp.
In den Budapester Vorort Solymár (früher eine ungarndeutsche Siedlung, Schaumar genannt) gelangt man mit der Straßenbahn 61 vom hektischen Treiben des Moszkva tér in den beschaulichen Stadtteil Hüvösvölgy, welcher Touristen vor allem als Haltestation der beliebten Kindereisenbahn in den Budaer Bergen bekannt sein dürfte. Weiter geht es von da mit dem Bus Nr. 164, etwa 10 min. zur Haltestelle Kökörcsin utca, von wo unsere Wanderung ihren Ausgang nehmen wird.
Ein paar Meter rechts von der Haltestelle führt lediglich ein unscheinbarer Pfad in den Wald, an dessen Rand nach wenigen Metern eine kleine Informationstafel auftaucht. Auf dieser ist zu lesen, dass der folgende Wanderweg Teil eines Umwelt-Projekts ist, welches von der EU und dem ungarischen Staat gefördert wird und sich den Erhalt der Naturschätze entlang des Paprikás-patak (am ehesten mit Paprika-Bach übersetzbar) genannten Flüsschens auf die Fahnen geschrieben hat. Das Schild hätte man selbstverständlich auch gleich direkt an der Straße platzieren können, so dass sich der Wanderweg auch ohne Freund Zufall finden ließe. Vielleicht widerspräche das aber in gewisser Weise dem Schutz- und Erhaltungsgedanken dieser offiziell geförderten Maßnahme. Wie dem auch sei, der Startpunkt der Wanderung zur Burg von Solymár ist gefunden. In den folgenden zwei Stunden führt der Weg stets an dem kleinen Paprika-Flüsschen entlang, welches ein ums andere mal mittels kleiner Brücken überquert werden will..........
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Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen