
Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen
Im August wurden in Ungarn 2.994 Neuwagen registriert, ein Zuwachs um 23,5% gegenüber dem August des Vorjahres, obwohl dort die Mehrwertsteuererhöhung um 5 Prozentpunkte mit voller Härte zuschlug. Vor der Krise verkauften die ungarischen Autohändler (mit tatkräftiger und z.T. fahrlässiger Unterstützung verschiedenster Finanzierer) monatlich mehr als 10.000 Personenwagen. Der Rückgang bei Neuzulassungen von Januar bis August betrug, gegenüber dem schon als katastrophal angesehenen 2009, nochmals 37%, auf bisher knapp 29.000 Fahrzeuge in diesem Jahr.
Marktführer ist in diesem Jahr nicht Suzuki, die durch die Produktion in Ungarn einen gewissen Preis- und Imagevorteil genossen, sondern Ford. Der amerikanische Traditionskonzern konnte 2010 bisher 3.508 Wagen verkaufen, im August 365, auf Platz zwei folgt Renault, danach Skoda (zu VW). Suzuki, über Jahre deutlicher Marktführer, konnte im August gerade noch 95 PkW loswerden, vor einem Jahr waren es noch 362, die Abteilung MArketing scheint gefragt. Stärker im Anstieg begriffen als der Verkauf von PkW, ist der Umsatz bei sog. leichten kommerziellen Fahrzeugen (LCV´s), der um 60% auf 773 anhob, aber mit insgesamt 5.426 Einheiten immer noch 27% hinter dem Vorjahr hinterherhinkt. Sollte sich der Automarkt in Ungarn weiter so langsam entwickeln, so würde die Erneuerung der gesamten Privatflotte rund 83 Jahre dauern, rechneten die Marktforscher von Datahouse vor.