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#1

Soziales Netzwerk Facebook: Zugriff auf das Adressbuch

in PC Tipps, 18.01.2011 08:42
von Admi • Peter / Admi | 11.872 Beiträge

Wer als Facebook-Nutzer Telefonnummer und Adresse angibt, dürfte von dieser Meldung beunruhigt sein: Das Unternehmen erlaubt Entwicklern den Zugriff auf solch sensible Daten.

Folgerichtiger Schritt oder neuer Zündstoff für die Datenschutz-Debatte? Das weltgrößte Online-Netzwerk will Software-Entwicklern und Website-Betreibern künftig auch den Zugang zu Telefonnummern und Adressen von Mitgliedern öffnen.

Die Nutzer müssen der Weitergabe ihrer Daten zwar ausdrücklich zustimmen. Kritiker bemängeln aber, dass viele Menschen unüberlegt ihre Erlaubnis erteilen und sich für Online-Kriminelle angreifbar machen könnten.

Facebook kündigte die Neuerung am Wochenende relativ unauffällig in einem Blog für Software-Entwickler an. Die Funktion kann auch bequem für einen Nutzer sein, weil er damit etwa auf Shopping-Websites nicht noch einmal seine kompletten Informationen eintippen müsste, sondern diese einfach aus dem Facebook-Profil übernehmen könnte.

Allerdings tauchen auch immer wieder Programme auf, die darauf ausgerichtet sind, Nutzer-Informationen abzugreifen. So zeigte sich Graham Cluley, Experte der Sicherheitssoftware-Firma Sophos, besorgt, dass durch die Facebook-Neuerung der Identitäts-Diebstahl im Netz erleichtert werden könnte.

Er empfiehlt den Nutzern deshalb, Telefonnummern und Adressen aus ihren Profilen zu entfernen. Facebook ist mit mehr als 500 Millionen Mitgliedern das weltgrößte Online Netzwerk und wächst schnell.
Soziale Netzwerke
Die Galerie der Facebook-Typen Das Unternehmen geriet in der Vergangenheit immer wieder mit Datenschützern aneinander. Sie warfen Facebook unter anderem vor, zu freizügig mit Nutzer-Informationen umzugehen. Die neue Funktion erfüllt zumindest die Grundforderung von Datenschützern, dass die Menschen einer Weitergabe ihrer Daten explizit zustimmen müssen.

zum Beitrag
Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem,
man muss nur lange genug leben und der Tod macht mir auch
keine Angst, hauptsache ich bin nicht betroffen

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#2

Facebook-Nutzer als Werbe-Maskottchen

in PC Tipps, 27.01.2011 11:06
von Admi • Peter / Admi | 11.872 Beiträge

Wer bei Facebook ein Produkt lobt, kann ab sofort vom Hersteller zum Werbebotschafter gemacht werden. Doch davon profitiert nur eine Seite.

Wer bei Facebook ein Produkt oder ein Unternehmen erwähnt, kann sich künftig in der Rolle eines unbezahlten Werbebotschafters wiederfinden. Das weltgrößte Online-Netzwerk hat den Dienst "Sponsored Stories" vorgestellt, bei dem Werbekunden Facebook-Einträge von Nutzern hervorheben können.

Dabei können Unternehmen dafür sorgen, dass etwa "Gefällt mir"-Einträge oder Check-In-Anmeldungen in ihren Filialen gut sichtbar als Werbung auf der Website zu sehen sind, erläuterte Facebook in einem Video.

Als Beispiel wird folgendes Szenario beschrieben: Ein Freund besucht ein Starbucks-Café und macht dies über Facebook Orte kenntlich. Weil diese Aktivität im Strom der Nachrichten untergehen kann, wird es Starbucks künftig möglich sein, diese Check-Ins prominent hervorzuheben und beispielsweise mit einem Link auf die Facebook-Seite des Unternehmens zu versehen. Zudem soll es möglich sein, nur positive Aussagen über das Unternehmen für solche Sponsoren-Beiträge auszuwählen.

Die gesponserte Story kann ebenfalls bei Freunden in der rechten Leiste auftauchen. Dabei gilt als Regel: Die Einblendung bekommen nur die Facebook-Freunde eines Nutzers zu sehen - also diejenigen, denen die Informationen sowieso zugegangen sind. Facebook-Mitglieder erhalten keine Möglichkeit, die Verwendung ihrer Status-Updates durch Unternehmen zu unterbinden. Auch am Werbeumsatz der Anzeige werden sie nicht beteiligt.

Facebook hat sich als Ziel gesetzt, das Leben seiner Nutzer in möglichst allen Bereichen zu vernetzen - und will zugleich mit Werbeeinnahmen verdienen. Der Kurs stieß immer wieder auf Kritik von Datenschützern, die dem Netzwerk mit inzwischen mehr als 550 Millionen Mitgliedern einen zu freizügigen Umgang mit Informationen der Nutzer vorwarfen. Die Firma setzte 2010 Schätzungen zufolge 1,285 Milliarden Dollar mit Online-Anzeigen um.

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