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#1

Ungarn will Unternehmen die Löhne diktieren

in Steuern und Abgaben 17.03.2011 18:49
von Admi • Peter / Admi | 11.872 Beiträge

Eine Flat tax, den Fetisch des Neoliberalismus, zu benutzen, um die Planwirtschaft wieder einzuführen, dieses nationalökonomische Kunststückchen muss man erstmal schaffen. Ungarn schafft das. Weil die Steuerreform - völlig überraschend - untere Einkommensgruppen klar benachteiligt und sogar ärmer macht als zuvor, will die Regierung Kompensationen zahlen und Unternehmen per Gesetz zu Lohnerhöhungen zwingen. Die Wirtschaft, so der Vorwurf, spart sich die Lohnerhöhungen auf Kosten des Staates.

zum Beitrag
Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem,
man muss nur lange genug leben und der Tod macht mir auch
keine Angst, hauptsache ich bin nicht betroffen

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#2

Nächste Runde im Chaos um Flat tax in Ungarn

in Steuern und Abgaben 29.01.2012 16:43
von Csakgyoergy • Magyar | 1.305 Beiträge

Bis Ende Januar wird das Wirtschaftsministerium Ausschreibungen für Lohnzuschüsse auf den Weg bringen. 21 Mrd. Forint Haushaltsmittel sind dazu vorgesehen, denjenigen Unternehmen Lohnzuzahlungen (über Steuer- bzw. Abgabengutschriften) zu ermöglichen, die die Gehälter ihrer untersten Einkommensbezieher (alle unter 218.000 HUF brutto im Monat) mehr als 5% anheben, damit diese keine Einbußen durch die flat tax (Superbrutto, Wegfall der Steuerbemessungsgrenze für Geringverdiender) erleiden müssen.

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Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln


zuletzt bearbeitet 30.01.2012 14:26 | nach oben springen

#3

RE: Nächste Runde im Chaos um Flat tax in Ungarn

in Steuern und Abgaben 29.01.2012 16:54
von igel55 • Tourist/in | 13 Beiträge

Eigendlich hat das ja Deutschland vorgemacht, bei uns sind viele Leute, die arbeiten gehen, von HartzIV abhängig. Siehe Call-Center und Eismann oder Bofrost. Mein Mann hat bei Eismann mal nachgefragt, da bekam er zur Antwort: 400 € Minijob, aber 6 Tage in der Woche arbeiten, Ladezeiten sind keine Arbeitszeit und außerdem müßte er noch 5000 (fünftausend)€ Kaution für die Ware hinterlegen. Da hat sogar das Arbeitsamt `nen Rückzieher gemacht.
Saure Grüße, Elke

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#4

RE: Ungarn will Unternehmen die Löhne diktieren

in Steuern und Abgaben 29.01.2012 16:57
von ZalaKlaus • Magyar | 217 Beiträge

Es stellt sich doch mit der im Artikel beschriebenen baldigen Wirklichkeit die Frage, wer in diesem Klima der Intransparenz, planwirtschaflichen Vorgaben, direkten Einflussnahme auf Unternehmensentscheidungen der Privatwirtschaft ohne rechtliche Grundlagen als Arbeitgeber überhaupt noch in Ungarn investieren und einen Beitrag für die avisierten 1.000.000 neuen Arbeitsplätze leisten will.

Beste Grüße

Klaus


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#5

RE: Nächste Runde im Chaos um Flat tax in Ungarn

in Steuern und Abgaben 29.01.2012 16:58
von kerékpárosok • Magyar | 196 Beiträge

.. da lohnt sich schon fast in Ungarn zu arbeiten :)
Die Paketzusteller bei DPD, DHL, etc. wurschteln auch i.d.R. für weniger als 800 Euro


Unter 500.000 Euro findet man keinen fähigen Bankmanager - fest steht: über 500.000 Euro erst recht nicht!

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#6

RE: Nächste Runde im Chaos um Flat tax in Ungarn

in Steuern und Abgaben 30.01.2012 00:11
von toraz • Tourist/in | 19 Beiträge

Erinnert mich irgendwie an Deutschland: Diskussion um Mindestlohn einerseits und vom Arbeitsamt gesponsorte Löhne andererseits.


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#7

RE: Nächste Runde im Chaos um Flat tax in Ungarn

in Steuern und Abgaben 08.02.2012 12:10
von Csakgyoergy • Magyar | 1.305 Beiträge

Ungarns Flat tax Kompensation wird teuer

Nach einem Treffen mit Gewerkschaftsvertretern am Montag verkündete der ungarische Wirtschaftsminister, György Matolcsy, dass die Kompensation der Löhne von Geringverdienern im Rahmen der Flat tax den ungarischen Haushalt etwa 13 Mrd. HUF, umgerechnet rund 44,8 Mio. EUR kosten wird. Zumindest in diesem Jahr müssten deshalb Angestellte nicht mit sinkenden Nettolöhnen rechnen, fügt Matolcsy hinzu. Durch einen mehrstufigen Kompensationsmechanismus solle zudem sichergestellt werden, dass die Flat tax keinen negativen Einfluss auf die Nettolöhne von Angestellten im öffentlichen Dienst bis zu einer Höhe von 216.000 HUF, rund 745 EUR, habe. Diese Regelung würde 690.000 von insgesamt 738.700 Angestellten betreffen. Im privatwirtschaftlichen Sektor möchte man einen anderen Weg gehen. Durch einen zweistufigen Mechanismus sollen Löhne bis zu einer Höhe von 216.000 Forint (745 EUR), die mehr als 5 Prozent gesunken sind, durch staatliche Mittel kompensiert werden, wenn die Unternehmen bei der Lohnerhöhung mitziehen.

zum Beitrag Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln

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