Und weiter geht's..........
Noch ein letzter Blick aus dem Hotelzimmer über den Ohrid See 
und den Strand 
Auf sehr gut ausgebauten Straßen fuhren wir erst mal Richtung Skopje.
Schöne Landschaft, sehr viel landwirtschaftlich genutzt,
bewaldte Berge, romantische Dörfer und viele große Moscheen
säumten unseren Weg bis Kumanovo.
Hier trafen wir auf die Autobahn Belgrad-Athen und passierten gegen 11:30 die Serbische Grenze.
Wir fuhren weiter Richtung Nis - unserem eigentlichen Tagesziel. Schöne neue Straßen, fast leer, mehrmalige Mautstellen (jeweils 30 - 50 Cent), viele landwirtschaftliche Anbauflächen...........

Jaaaa, schöne Landschaft - aber nicht spektakulär
. Schöne Straßen - aber langweilig
. Ich will ja nicht die Serben beleidigen, aber nach den landschaftlichen Höhepunkten und Herausforderungen der vergangenen Tage, war diese Strecke wirklich nur zum 
Schon seit einer guten halben Stunde war ich die Landkarte am studieren........wir wollten nach Nis, dort übernachten und am nächsten Tag über Novisad und Subotica wieder nach Ungarn........also, die gleiche Strecke, die wir auch auf dem Hinweg genommen hatten, alles Autobahn.......
Während einer kurzen Pause zeigt ich meinem Mann die "andere Möglichkeit nach Hause zu fahren"
und wir änderten unseren Plan!
Nis erreichten wir bereits gegen 13:00 Uhr, nutzten die neue Umfahrung und bogen "rechts ab".........Richtung Rumänien! 
Und schon fuhren wir wieder kurvenreiche Landstraßen,
die uns durch malerische Dörfer mit alten Steinhäusern
in die Höhe führte.
Nach Zajecar mit seinen Kirschplantagen
führte die Straße wieder abwärts Richtung Negotin. Hier beginnt die Donau-Ebene
.
Wir fuhren weiter nach Kladovo, das direkt an der Donau liegt und machten uns auf die Suche nach einer Brücke oder Fähre nach Rumänien. 
Leider gab es mitten im Ort eine Großbaustelle, die weiträumig umfahren werden musste
,
aber es gab auch freundliche Bewohner, die uns weiterhalfen (mit Händen und Füssen haben wir uns verständigt
).
Man fährt über eine lange Brücke (Staudamm) und auf der anderen Seite der Donau befindet sich der Grenzübergang zu Rumänien 
Dies war übrigens auf der ganzen Reise das einzige Mal, dass wir unseren Kofferraum öffnen mussten, aber da es die EU-Außengrenze ist, fanden wir das angebracht. 
Nun fuhren wir entlang der Donau
........(vom Beifahrersitz aus wieder schlecht zu fotografieren
) und dann landeinwärts Richtung Timisoara.
Wir passierten viel kleine Dörfer, die teilweise wie ausgestorben wirkten
, haben aber dann festgestellt, dass viele Bewohner auf ihren Feldern tätig waren und am Wegesrand ihre Früchte anboten.
Schaut euch doch mal dieses Bienenhaus an 
Hier gab es natürlich wieder Kirchen statt Moscheen
und viele kleine Dorfhäuser mit hübschen Fassaden
.
Gegen 18:30 erreichten wir Caransebes, ca. 100 km vor Timisoara
und fanden ein hübsches kleines Hotel. Wobei sich "klein" nur auf die Anzahl der Zimmer bezieht, denn die Zimmer selbst waren riesig und aus dem Badezimmer hätten andere Hotels locker ein "Doppelzimmer mit Bad" gemacht! 
Hinter dem Hotel liefen die Hühner rum, die dann unsere Frühstückseier legten 
Das Doppelzimmer mit Frühstück kostete ganze 25,-- Euro (!!!), aber dennoch würde ich es nicht weiterempfehlen, da direkt hinter der "Hühnerwiese" eine (Haupt-) Eisenbahnstrecke verläuft (haben wir natürlich nicht gesehen) und alle 2 Stunden hörte man das laute Tuten der Lokomotiven und das Geratter der Waggons........
Und hier alle Bilder dieses Tages
