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#41

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 07.07.2011 14:09
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Hallo Klaus,

freut mich, dass dir mein Bericht gefällt!

Ja, das mit der "ZEIT" ist so eine Sache - man hat sie nicht, man muss sie sich nehmen! Dadurch muss man natürlich auch auf andere Dinge verzichten und muss lernen, sich Prioritäten zu setzen..........
Wir alle haben nur eine bestimmte Zeit auf dieser Welt zur Verfügung und die gilt es "sinnvoll" zu nutzen!!

Ich habe (nach einem einschneidenden Ereignis) aufgehört etwas auf später zu verschieben - ich lebe jetzt und Heute, ich geniesse jeden Tag, ich benutze mein bestes Geschirr, Gläser, Kleidung und Schmuck auch im Alltag, was ich tue, tu ich gern - oder gar nicht!

Übrigens, solche Reisen sind für uns, neben den Reisekosten auch sonst recht kostspielig, da wir Haus und Tiere in guter Obhut lassen und das dann eben auch entprechend entlohnen. Aber so können wir unsere Reisen in Ruhe geniessen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Zeitmanagement und hoffe, unterm Strich bleibt dann "viel Zeit für dich"


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


- Hab Sonne im Herzen und Schalk in den Augen ! -

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#42

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 13.07.2011 16:08
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Und weiter geht's..........

Noch ein letzter Blick aus dem Hotelzimmer über den Ohrid See

und den Strand

Auf sehr gut ausgebauten Straßen fuhren wir erst mal Richtung Skopje.
Schöne Landschaft, sehr viel landwirtschaftlich genutzt, bewaldte Berge, romantische Dörfer und viele große Moscheen säumten unseren Weg bis Kumanovo.
Hier trafen wir auf die Autobahn Belgrad-Athen und passierten gegen 11:30 die Serbische Grenze.

Wir fuhren weiter Richtung Nis - unserem eigentlichen Tagesziel. Schöne neue Straßen, fast leer, mehrmalige Mautstellen (jeweils 30 - 50 Cent), viele landwirtschaftliche Anbauflächen...........


Jaaaa, schöne Landschaft - aber nicht spektakulär . Schöne Straßen - aber langweilig . Ich will ja nicht die Serben beleidigen, aber nach den landschaftlichen Höhepunkten und Herausforderungen der vergangenen Tage, war diese Strecke wirklich nur zum

Schon seit einer guten halben Stunde war ich die Landkarte am studieren........wir wollten nach Nis, dort übernachten und am nächsten Tag über Novisad und Subotica wieder nach Ungarn........also, die gleiche Strecke, die wir auch auf dem Hinweg genommen hatten, alles Autobahn.......

Während einer kurzen Pause zeigt ich meinem Mann die "andere Möglichkeit nach Hause zu fahren" und wir änderten unseren Plan!
Nis erreichten wir bereits gegen 13:00 Uhr, nutzten die neue Umfahrung und bogen "rechts ab".........Richtung Rumänien!

Und schon fuhren wir wieder kurvenreiche Landstraßen, die uns durch malerische Dörfer mit alten Steinhäusern in die Höhe führte.

Nach Zajecar mit seinen Kirschplantagen führte die Straße wieder abwärts Richtung Negotin. Hier beginnt die Donau-Ebene .

Wir fuhren weiter nach Kladovo, das direkt an der Donau liegt und machten uns auf die Suche nach einer Brücke oder Fähre nach Rumänien.

Leider gab es mitten im Ort eine Großbaustelle, die weiträumig umfahren werden musste ,
aber es gab auch freundliche Bewohner, die uns weiterhalfen (mit Händen und Füssen haben wir uns verständigt ).

Man fährt über eine lange Brücke (Staudamm) und auf der anderen Seite der Donau befindet sich der Grenzübergang zu Rumänien

Dies war übrigens auf der ganzen Reise das einzige Mal, dass wir unseren Kofferraum öffnen mussten, aber da es die EU-Außengrenze ist, fanden wir das angebracht.

Nun fuhren wir entlang der Donau ........(vom Beifahrersitz aus wieder schlecht zu fotografieren ) und dann landeinwärts Richtung Timisoara.

Wir passierten viel kleine Dörfer, die teilweise wie ausgestorben wirkten , haben aber dann festgestellt, dass viele Bewohner auf ihren Feldern tätig waren und am Wegesrand ihre Früchte anboten.

Schaut euch doch mal dieses Bienenhaus an

Hier gab es natürlich wieder Kirchen statt Moscheen und viele kleine Dorfhäuser mit hübschen Fassaden .

Gegen 18:30 erreichten wir Caransebes, ca. 100 km vor Timisoara und fanden ein hübsches kleines Hotel. Wobei sich "klein" nur auf die Anzahl der Zimmer bezieht, denn die Zimmer selbst waren riesig und aus dem Badezimmer hätten andere Hotels locker ein "Doppelzimmer mit Bad" gemacht!

Hinter dem Hotel liefen die Hühner rum, die dann unsere Frühstückseier legten

Das Doppelzimmer mit Frühstück kostete ganze 25,-- Euro (!!!), aber dennoch würde ich es nicht weiterempfehlen, da direkt hinter der "Hühnerwiese" eine (Haupt-) Eisenbahnstrecke verläuft (haben wir natürlich nicht gesehen) und alle 2 Stunden hörte man das laute Tuten der Lokomotiven und das Geratter der Waggons........

Und hier alle Bilder dieses Tages


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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zuletzt bearbeitet 13.07.2011 16:19 | nach oben springen

#43

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 14.07.2011 14:43
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Hallo - Ihr "Weltenbummler"!



Ja, da kommen auch bei uns Erinnerungen! Allerdings sind wir im kalten Winter dort über Nis gekommen - nicht so schön!

Toll, daß Ihr den "Umweg" genommen habt, hat sich auf jeden Fall gelohnt, wie man auf den Bildern sehen kann.

Wohin geht die nächste Reise??? Oder liegt Ihr bei der Hitze auch nur noch faul im Schatten????

Es grüßen

Jule und Janos



Älter werden ist nichts für Feiglinge!

zuletzt bearbeitet 14.07.2011 14:44 | nach oben springen

#44

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 14.07.2011 15:03
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Hallo Jule & Janos,

na, nur faul im Schatten liegen ist nicht drin..........die Himbeeren sind reif (heute schon feines Gelee gemacht ), die Brombeeren und Aprikosen brauchen nur noch ein paar Tage.......

Und der Gemüsegarten produziert auch mal wieder viel zu viel als dass man alles frisch essen könnte (oder verschenken), also muss da auch viel eingemacht werden, eingefroren, usw..........

Die Zwiebel sind raus, die Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken auch bald, die roten Beete schieben sich schon aus der Erde, der Spinat und Salat spriesst ohne Ende.........
Und wir haben natürlich auch jede Menge Gurken, Zucchini, Paprika, Chilli, Tomaten und Kartoffel..........

Ich hab wieder Kräuter-Öl und - Essig angesetzt und die ersten Kräutersträusse (Zitronenmelisse, Minze, Thymian, Oregano, Salbei) hängen schon zum trocknen..........

Heute haben wir den ersten Brokkoli geerntet, den gibts heute Abend......
Ach ja, und jede Menge Auberginen sind auch schon reif ...........hab mir gerade ein Rezept rausgesucht - gebratene, eingelegte Auberginen, (so wie italienische Anti-Pasti)........

Sobald ich Zeit habe, beende ich diesen Reisebericht, ist ja nur noch ein halber Tag . Die nächste bisher geplante Reise geht Anfang September wieder nach Ägypten und danach............na, wir werden sehen


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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zuletzt bearbeitet 14.07.2011 15:07 | nach oben springen

#45

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 15.07.2011 12:24
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Hallo Anza,

ja - so ist das mit der Selbstversorgung - gelle?

Wir haben nicht so viel an Gemüse angebaut, da hab ich es besser - aber dafür Obst zum abwinken! Viel Spass bei der Arbeit und dann kannst dafür im Winter geniessen!

Schönen Tag wünschen

Jule und Janos




Älter werden ist nichts für Feiglinge!

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#46

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 23.07.2011 14:33
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Endspurt von Caransebes bis Szank

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit gaaaanz frischen Eiern machten wir uns auf den Weg Richtung Timisoara.

Die Straßen waren sehr gut ausgebaut und auch die Beschilderung war erwähnenswert gut! Trotzdem kamen wir nur langsam voran, weil es sehr viele Holzlastwagen gab - mit richtig dicken und langen Baumstämmen (sowas sieht man hier in Ungarn kaum noch )

In Recas sahen wir einige sehr imposante Stadthäuser und Kirchen



Timisoara konnten wir umfahren - die Umgehungsstraße ist wunderschön!

und führt an vielen Einzelgehöften vorbei.

Das änderte sich, als wir nach Arad kamen - da mussten wir quer durch und die Stadt ist wirklich nicht schön, sehr viel Industrie!

Und danach befanden wir uns wieder im Flachland mit vielen landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Unser Weg führte entlang der Tisza

und gegen 11:30 Uhr haben wir die ungarische Grenze passiert

bei Szeged die Tisza überquert und

kurz nach 12:00 waren wir in
Kiskunmajsa


..........nur noch ein paar km bis Szank

.........durchs Dorf durch

......und auf der anderen Seite wieder raus auf die schmale und überall geflickte Asphaltstraße (den "Szanki Highway", wie wir ihn liebevoll nennen )

........und dann auf unseren heißgeliebten Puszta-Sandwegen nach Hause


alle Bilder des letzten halben Tages


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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#47

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 23.07.2011 17:43
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Schön, daß Ihr wieder gut gelandet seid und hier im Forum Euren flotten Bericht mit Fotos erzählt habt!


D A N K E!

Sagen

Jule und Janos



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#48

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 24.07.2011 08:06
von ZalaKlaus • Magyar | 217 Beiträge

Guten Morgen Anza,

stramme Tour mit glücklicher Heimkehr, so soll es sein. Welcome back und nochmals vielen Dank für den höchst interessanten Bericht! Nur zur Vergewisserung: Man kann Euer Anwesen nur auf diesen äußerst interessanten sandigen Pusztastraßen erreichen. Da versteht man den Begriff Tanya = Einödhof doch wieder sehr buchstäblich.

Einen angenehmen Sonntag wünscht

Klaus

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#49

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 24.07.2011 13:48
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Hallo Klaus,

ja, das ist richtig - man erreicht uns nur über solche Sandwege ........aber immerhin gibt es zwei, die zu uns führen, wovon einer aber wirklich nur mit Geländewagen zu meistern ist


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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#50

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 27.11.2011 15:59
von Josef • Resident/in | 57 Beiträge

Habe Euren Reisebericht mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen.
Eure Schilderungen sind wirklich super und interessant geschrieben,
dass man immer wieder weiterlesen muss.
Ja Montenegro ist ein herrliches Land sowohl an der Küste als auch im Landesinneren.

Da Ihr auch auf dem Lovćen gefahren seid möchte ich ein paar Fotos mit dem Mausoleum
welches für den montenegrinischen Fürsten und Dichter Petar II Petrovic–Njegoš erbaut wurde..
Er war auch hoher geistlicher Würdenträger und von 1830 – 1851 König von Montenegro.
Das Mausoleum ist eine Art Nationalheiligtum für die Montenegriner.



Eingang zum Mausoleum.



Mausoleum innen mit Petar II Petrovic–Njegoš



Hier die Aussichtsplattform auf dem Lovćen mit einem herrlichen Blick
über einem Teil Montenegros.



Hier die größte Auswahl von Schuhen, die ich je gesehen habe.
Nur war es leider sehr schwer den passenden zweiten Schuh zu finden.

Dieses Foto habe ich in Shkoder, Albanien aufgenommen.


LG.

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#51

RE: Von Saranda nach Szank

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 28.11.2011 13:26
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

.........jetzt weiss ich auch wo MEINE Schuhe abgeblieben sind

Du hast ja wirklich tolle Fotos gemacht! Meine sind (fast) alle nur während der Fahrt entstanden .....


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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