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#1

Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 30.05.2011 14:04
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Hallo Leute,

nun ist es fast soweit..........morgen früh (spätestens um 7:00 ) wollen wir losfahren.

Die Route ist geplant .........soweit wir planen konnten . Wir hatten zwar für unser Navi (Garmin) eine neue Software für Osteuropa gekauft, aber beim Laden ist was schiefgelaufen ......
Wir kennen die Strecke von hier bis Palic (Serbien) aber an der Grenze werden wir wohl noch eine Karte für Serbien kaufen, da wir durch Serbien nach Montenegro fahren ............und nicht, wie ursprünglich geplant, nach Kroatien.
Die Strecke von Tirana bis Saranda kennen wir auch schon.......die sind wir vor 2 Jahren schon mal gefahren.

Wir haben uns zwar die gesamte Route über "Via Michelin" ausgedruckt, aber die zeigt uns teilweise Strassen nicht an, von denen wir wissen, dass sie existieren und andrerseits schickt sie uns über Bergpässe, die möglicherweise gesperrt sind

Der Rückweg führt uns dann durch Albanien entlang der griechischen Grenze nach Macedonien und durch Serbien wieder nach Ungarn. Kosovo werden wir umfahren..........wir sind zwar abenteuerlustig, aber man muss es ja nicht übertreiben!

Die erste Etappe ist etwas länger, ca. 650km, bis Niksic in Montenegro (Bild 3)
Deshalb wollen wir auch so früh losfahren, dami wir nicht in die Dunkelheit geraten.
In Niksic haben wir ein Hotelzimmer reserviert, ansonsten nur noch in Saranda, wo wir vom 2.-5. Juni
bleiben wollen.

Für die übrigen Tage haben wir zwar Routen festgelegt, aber wie wir dann wirklich fahren und wo wir
übernachten, wird sich dann zeigen................wir werden berichten!
Wir haben uns bewusst "landschaftlich schöne Strecken" ausgesucht und werden jede Menge Fotos machen......

Angefügte Bilder:
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Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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zuletzt bearbeitet 30.05.2011 14:08 | nach oben springen

#2

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 30.05.2011 16:39
von gelöschter User • ( Gast )
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Hallo Anza,

einen ganz, ganz tollen Urlaub wünsche ich Euch...das klingt ja echt spannend.....seit schön vorsichtig und Achtung vor einarmigen Autofahrern........na der wird sich hoffentlich nicht auf solche eine Strecke begeben :-)

Ich habe noch ein TomTom für Osteuropa, welches ich Euch leihen kann......das habe ich mir im letzen Juli hier im Malom gekauft....wenn du magst......leihe ich es Euch gerne.........melde dich einfach per PN und dann finden wir schon einen Treffpunkt...bin ja auch Frühaufsteher :-)

Viele Grüße und kommt gesund und erholt zurück
Corinna

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#3

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 30.05.2011 17:13
von ZalaKlaus • Magyar | 217 Beiträge

Hallo Anza,

ein wenig Abenteuer ist der Tripp nach Albanien ja schon. Auch ich war vor 9 Jahren für ein kleines Beratungsprojekt bereits in Albanien, genauer gesagt in der Hafenstadt Durres. Der Empfang war herzlich, die Leute sehr freundlich. Den Wochenendtripp an den Shkodersee habe ich landschaftlich und kulinarisch sehr genossen, war aber immer unter den Fittichen von mir sehr wohl gesonnenen Einheimischen. Einen individuellen Tripp durch das Land hätte ich mir zumindest damals nicht vorstellen können. Deshalb Chapeau! Ich wünsche Euch eine angenehme Reise und eine gesunde und sichere Rückkehr in die angestammten Gefilden in der Puzsta.

Beste Grüße aus München

Klaus

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#4

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 30.05.2011 19:10
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Auch wir sagen noch schnell: Gute Fahrt!

Wir sind sehr gespannt auf Euren Bericht!

Es grüßen

Jule und Janos



Älter werden ist nichts für Feiglinge!

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#5

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 07.06.2011 15:37
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Halloooohhoooo

wir sind heute Mittag wieder gut zuhause gelandet!
Danke für eure lieben Wünsche - die habe ich leider erst jetzt gesehen,
aber es ging alles gut..........keine Pannen, keine Unfälle, keine Räuber oder
Wegelagerer........

Wir haben rund 2.700km zurück gelegt, wobei die Anzahl der km NICHTS aussagt
über die Wegstrecken - meist bergauf-bergab
Es war wirklich abenteuerlich! Aber richtig gut!!
Die Fotos werden gerade auf den PC geladen............804 Bilder

Hinweg: Ungarn - Serbien - Montenegro - Albanien (Küste)
Rückweg: Albanien (Inland) - Macedonien - Serbien - Rumänien - Ungarn

Ich werde berichten............


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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#6

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 07.06.2011 17:51
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Hallole - schön, daß Ihr wieder gut angekommen seid!

Wir sind im totalen Stress - unser Haus wird verputzt und es war lieber Besuch da! Dazu sollten wir Kirschbäume massenweise ernten, die faulen schon auf den Bäumen! Und das in so einer Hitze, da gehen wir lieber ins Schwimmbad!

Na, dann warten wir mal geduldig auf einen Reisebericht!

Es grüßen

Jule und Janos


Älter werden ist nichts für Feiglinge!

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#7

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 07.06.2011 21:05
von gelöschter User • ( Gast )
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Hallo Anza,

ich warte auch geduldig mit Jule und Janos :-).

Schön, dass alles gut gegangen ist und Ihr keine Schwierigkeiten hattet....ausser vielleicht ein paar Berge mit dem Auto zu bezwingen.

Lg Corinna

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#8

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 08.06.2011 06:17
von raga • Ungarnfreund/in | 36 Beiträge

schad dass ich das erst jetzt gesehen hab .. grad für Makedonien hätte ich ein paar gute Tipps gehabt ...

lg und schön dass ihr wieder da seid
raga

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#9

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 10.06.2011 15:40
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Hier nun der Bericht vom 1. Tag = der Tag der Hindernisse

wir sind püntklich um 7 Uhr (17°C) abgefahren, hatten ja eine lange Strecke vor uns - geplant war bis Niksic in Montenegro, also ca. 650 km. Deshalb haben wir auch die erste Strecke auf der Autobahn zurückgelegt (M5 Richtung Szeged).
Um 7:50 Einreise nach Serbien......außer den Pässen wollen die auch immer die Autopapiere und die grüne Versicherungskarte sehen (und man bekommt noch einen Stempel in den Pass )
Die Autobahn in Serbien ist zwar noch im Bau und Teilstrecken ähneln eher einer schlechten Landstraße, aber nach Novi Sad gibt es eine Mautstelle - 3,50 Euro.
Kurz vor Beske haben wir um 9:15 (25°C) die Donau überquert und sind die Landstraße Richtung Ruma gefahren........und da ging plötzlich gar nix mehr!
Lange LKW Kolonne vor uns........wir standen , dann gings im Schneckentempo weiter.........es kam auch kein Gegenverkehr.....
Beinahe 1 Stunde später wussten wir dann WARUM...........es gab eine Traktor Blockade!!! Die Bauern haben protestiert und den Verkehr lahmgelegt........
Nun, die hatten bestimmt ihre Gründe, aber wir hatten kostbare Zeit verloren.........

Weiter gings durch Draginje, Valjevo, nach Uzice........mittlerweile ist die Straße recht kurvig geworden, es fuhren viele LKW, die Außentemperatur war auf 29°C geklettert...........und in Uzice gabs dann die nächste Verzögerung - die alte Steinbrücke war nur einspurig befahrbar.........
Dann hieß es erstmals richtig Berge erklimmen........gegen 14:30 sind wir durch Zlatibor (Schigebiet) gefahren (19°C), weiter nach Kokin Brod (dort ist ein wunderschöner See), Nova Varos und Prijepolje (26°C), Richtung Grenze Montenegro.

Mittlerweile waren wir richtig im Gebirge, von tiefen Schluchten, Flüssen und einer wildromatischen Landschaft umgeben (16:15, 18°C).........und plötzlich Stillstand!
Vor uns eine LKW Kolonne, wenig PKWs und hinter uns auch bald.........
Zuerst dachten wir, es sei die Grenzkontrolle, aber nachdem sich gar nix bewegte, haben wir versucht von den LKW Fahrern eine Auskunft zu bekommen ........die erzählten was von "Tunnel kaputt" und "18:30 Uhr!" ........
Da half auch kein studieren der Landkarte - es gab keinen anderen Grenzübergang, keinen Umweg, keinen Ausweg.........
also abwarten......
Gegen 17:30 (glücklicherweise doch eine Stunde früher als angekündigt ), bewegte sich die Kolonne im Schrittempo und ca. 3 km weiter sahen wir dann auch das Schild - der Tunnel kurz vor dem Grenzübergang wird repariert und ausgebaut (ist auch dringend nötig!!!!) und deshalb 3 x täglich für 3 Stunden geschlossen...........
Der Grenzübergang selbst ist eine einzige Baustelle - sowas chaotisches haben wir noch nie gesehen.......Baufahrzeuge stehen überall im Weg, Leute laufen rum, Autos kämpfen sich durch .......ein Grenzbeamter kam und hat uns für 10 Euro eine Plakette verkauft, die man in Montenegro braucht (Straßensteuer?), dafür ist die aber auch 1 Jahr gültig .......

Gegen 18:00 konnten wir endlich weiterfahren............unseren Plan nach Niksic zu fahren hatten wir inzwischen aufgegeben, denn diese Strecke hätte uns nochmals über kleine Gebirgstraßen geführt (geschätzte Fahrzeit 4 Stunden). Wir sind auf der Landstraße (= Hauptverkehrsstraße) weitergefahren, durch Bijelo Polje, Mojkovac und Kolasin (traumhaft schöne Landschaft, nur wir konnten das nicht mehr so richtig geniessen ) bis Podgorica.

In Podgorica, der Hauptstadt Montenegros, sind wir gegen 20:30 gelandet und haben ein Hotel gesucht.........
Das war nun auch wieder nicht so einfach, denn es gab nur wenige Schilder und die ersten Motels, Pensionen und Hotels, bzw. deren Umgebung, sahen nicht sehr vertrauenerweckend aus
Um 21:00 hatten wir dann glücklich ein 5* Hotel gefunden (mindestens 3 davon haben die geklaut!!!), und für den Wahnsinnsbetrag von 79 Euro pro Person (!) haben wir dann auch eine riesige Suite bekommen. Ein "normales Doppelzimmer" gab es angeblich nicht...........
Aber was soll's...........wir waren müde (seit nunmehr 14 Stunden unterwegs und 683 km gefahren) und froh ein Bett gefunden zu haben, es war sauber, der Parkplatz überwacht und Frühstück war im Preis ja auch inklusive.....................aber dazu dann nächstes Mal mehr.......

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Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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#10

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 10.06.2011 15:44
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Oooohhhh........... jetzt sind die Fotos aber durcheinander gekommen ............
Fotos 2, 3 und 4 sollten am Ende sein..........

Foto 3 zeigt übrigens den "Grenzübergang"


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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zuletzt bearbeitet 10.06.2011 15:46 | nach oben springen

#11

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 10.06.2011 18:58
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Hallo, liebe Queen!

Herzlichen Dank für den schönen Bericht! Ja, da merkt man doch noch einen ordentlichen Unterschied zu Ungarn!!!

Wir freuen uns auf die Fortsetzung!

Biba

Jule und Janos (immer noch im Bauarbeiterstress!)


Älter werden ist nichts für Feiglinge!

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#12

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 11.06.2011 07:37
von Karl • Eingebürgerte/r | 96 Beiträge

Hej, Pusztaqueen,
oha, das war ja abenteuerlich! Vielen Dank für den spannenden Bericht, wir warten auf die Fortsetzung! Ein schönes Pfingstwochenende wünschen allen
Karl und Sabine


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#13

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 11.06.2011 12:40
von gelöschter User • ( Gast )
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Hallo Anza,

ein abenteuerlicher Tag, aber dafür schöne Bilder .............bin schon so gespannt wie es weiter geht.........
Viele Grüße aus dem schönen kühlen Delmenhorst......habe bis Donnertsag meine frische Nordseeluft
um die Nase und freue mich Familien, Freunde und Kollegen wieder zu sehen :-)

Viele Grüße
Corinna

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#14

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 14.06.2011 15:25
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

2. Tag = traumhafte Landschaft Montenegro's

Nachdem wir am Abend wie die Kaputtniks ohne Essen ins Bett gefallen sind, haben wir uns dann morgens aufs Frühstück gefreut.
Der Frühstücksraum sah recht familiär aus...........3 große Tische mit Stühlen drum rum, ein Tisch als Buffett, eine große Glasvitrine mit Nippes, viel Deko.......
Nachdem wir auf dem Buffett nur einen halbvollen Teller mit Wurst und Käse, jede Menge Joghurt, Marmelade und Honig, aber kein Brot, keine Butter und auch keinen Kaffe fanden, setzten wir uns erst mal hin.............und warteten. Am anderen Tisch saßen 2 Engländerinnen, die fast fertig waren - vor ihnen stand ein Brotkorb und ein Teller mit rohem Schinken, den wir neidvoll beliebäugelten.
Nach einigen Minuten tauchte dann tatsächlich eine junge Frau auf, die uns dann auch jeweils eine Tasse Kaffee brachte und wieder verschwand.......... Als sie wieder auftauchte, hatte sie ein paar kleine (halbe) Toastscheiben mit Schinken und Käse (Croq Monsieur) dabei, die sie in den leeren Brotbehälter legte..........Nun gut, wir hatten Hunger, als erst mal 2 davon gegessen ...........und gewartet.......
Nachdem sie nicht mehr kam, gingen wir sie suchen........und erklärten ihr dann, wir hätten gerne Brot und Butter........sie verschwand wieder...........und plötzlich kam eine Dame von der Rezeption, die auch englisch sprach und fragte ziemlich unwirsch "whats the problem"
Inzwischen waren noch 3 Italiener gekommen, die sich zu uns an den Tisch gesetzt hatten......und genauso geduldig warteten......... Wir haben also gemeinsam unseren Wunsch nach Brot kundgetan...........und bekamen dann, für 5 Personen (!) einen Korb mit 4 kleinen Scheiben Weissbrot - das war offensichltich der Rest, der noch da war! Butter gäbe es leider keine mehr..........und der Schinken wurde auch nicht aufgefüllt (die Engländerinnen hatten ihren inzwischen aufgegessen )
Na gut, normalerweise frühstücken wir sowieso nicht......................aber das in einem 5* Hotel mit einem 7* Preis......

Um 8 Uhr machten wir uns dann auf den Weg ..........wir wollten über die alte Königshauptstadt Cetinje und den Lovcen Nationalpark an die Küste fahren. Aber erst mal aus Podgorica rausfinden.....................das könnt ihr euch nicht vorstellen, das ist wahrscheinlich die einzige Landeshauptstadt OHNE Hinweisschilder!!! Wir sind sage und schreibe 40 Minuten herumgeirrt, jede größere Straße entlang gefahren, von der wir dachten, dass sie uns rausführt........., sind immer wieder in Randgebieten gelandet und haben dann endlich die Landstrasse nach Cetinje gefunden.

Die wunderschöne Landschaft hat uns dann wieder für den schlechten Tagesbeginn entschädigt! Wirklich traumhaft, wildromantische Bergkulisse..........die fuhren wir rauf (durchs Weingebiet) und weiter rauf und noch weiter rauf.......










auf 1.749m Höhe .....und dann gings wieder abwärts.........


Plötzlich war auf einer Ebene eine Ferienanlage mit vielen kleinen Hütten, größeren Hauptgebäuden, Ställen und verschiedensten Tieren zu sehen, grüne Wiesen, rundherum Berge .........da könnte man bestimmt einen erholsamen Urlaub machen!






Was ich nicht erwähnt habe, aber eigentlich bei diesen Höhenunterschieden normal ist, dass es sowohl bergauf, als auch bergab immer in Serpentinen ging...........man sollte also besser einen guten Magen haben (oder einen leeren ).

..........und dann, nach der x-ten Kurve.....plötzlich der Blick auf die Küste von Kotor und Tivat!!! Leider ist das auf den Fotos nicht ganz so gut rausgekommen, weil es etwas dunstig war (oben 17°C, unten 28°C).






Kotor ist eine Halbinsel, Weltkulturerbe-Stadt, mit einer alten Burg, Befestigungsmauern, vielen alten Steinhäusern, einem Hafen, in dem die "Bötchen" der Reichen und Schönen liegen..........












Auf der anderen Seite des (Zu-)Flusses geht eine kleine Straße am Meer entlang ..........die Häuser stehen direkt an der Straße und die Bewohner haben kleine Anlagestege für ihre Boote, parken dort aber auch ihre Autos oder sitzen da um zu angeln.........










Wir sind die Küstenstrasse entlang gefahren, Richtung Tivat (Flughafen) und Budva und dann über Bar und Ulcinj wieder landeinwärts nach Verdimir und Sukubin bis zur Albanischen Grenze. Ab Budva ist die Küste eine einzige Baustelle - überall prangen Schilder von großen Baufirmen, die "Montenegro Investments" anbieten.........

Kurz vor der Grenze haben wir nochmals getankt und Kaffee getrunken (Benzin 1,34 Euro, Kaffee 50 Cent) und die (saubersten!!) Toiletten aufgesucht. Nach dem Motto..........man weiss ja nie was am Grenzübergang passiert, bzw. wie lange es dauert.................aber davon beim nächsten Mal


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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zuletzt bearbeitet 14.06.2011 15:54 | nach oben springen

#15

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 14.06.2011 16:00
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Beim nächsten Mal werde ich doch besser Peter's Ratschlag befolgen und die Bilder einfach mit dem Album verlinken

aber ihr könnt sie euch ja im Großformat in der Bildergalerie anschauen.........


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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#16

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 14.06.2011 18:02
von Jule und Janos • Magyar | 1.201 Beiträge

Schöner Bericht - danke! Ja, es gibt noch sehr hübsche Fleckchen auf der Erde, die sicher leider auch bald überrannt werden, denn immer mehr suchen die Ruhe in abgelegenen Ecken!

Wir freuen uns auf die Fortsetzung! Bis dahin grüßen die Frühaufsteher

Jule und Janos


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#17

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 15.06.2011 10:37
von Admi • Peter / Admi | 11.876 Beiträge

Ich auch will sein nach Montenegro


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Das mit dem Alt werden ist kein Problem,
man muss nur lange genug leben und der Tod macht mir auch
keine Angst, hauptsache ich bin nicht betroffen

zuletzt bearbeitet 15.06.2011 10:37 | nach oben springen

#18

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 15.06.2011 15:19
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

immer noch 2. Tag - Nord-Albanien

Der Grenzübergang Montenegro/Albanien - hoch oben in den Bergen - hat uns, besonders nach der Erfahrung bei der Einreise nach Montenegro, total überrascht! Gut ausgebaute Straßen, moderne Gebäude, alles brandneu.......nur fotografieren hab ich mich da nicht getraut .....
Ein Grenzbeamter ging die Warteschlange entlang, hat immer von 5 Autos die Pässe und Autopapiere eingesammelt und wenn man vorne am Schalter war, wurde man freundlich begrüßt und erhielt alles wieder zurück...........

Kurz nach der Grenze waren dann die ersten Moscheen zu sehen - der Islam ist die Hauptreligion im Land........obwohl man davon kaum etwas merkt! Man sieht keine verschleierten Frauen, Schweinefleisch steht auf jedem Menu und Alkohol scheint auch nicht verboten..........

Wir fuhren durch Shkodra, vorbei an der Burg Rozafa, dem Wahrzeichen der Stadt..........auf der Suche nach dem Shkoder See...........
Mal kurz zur Info: der Shkoder- oder auch Skutari See ist mit 368 km² der größte der Balkanhalbinsel (zum Vergleich: der Balaton ist mit 595 km² der größte See Europas).......also schon ein recht großer See! Er liegt zwischen Albanien und Montenegro, 148 km² gehören zu Albanien.
Nur - wo ist er???
Wir fuhren die Hauptstraßen Shkoder's (siehe Fotos!!) rauf und runter, kreuz und quer...........nirgends ein Hinweisschild.
Anhand der Landkarte wussten wir, wo er sich in etwa befinden muss und fuhren also die Buckelpiste mit riesigen Schlaglöchern weiter...........und siehe da - ein wunderschöner See in malerischer Landschaft (albanische Alpen).......!!!

Entlang des Ufers war alles total verwahrlost..........nur ein paar Kühe und Schafe hatten sich da niedergelassen, einie Bauruinen standen noch........aber von Tourismus, Hotel, Ferienwohnungen, etc., keine Spur!

Shkoder war in Zeiten des Kommunismus die bedeutendste Grenzstadt im Norden Albaniens........seither verfällt alles.
Außerdem gilt die Stadt als sehr unsicher, kriminelle Überfälle sind an der Tagesordnung und es wird noch die traditionelle Blutrache ausgeübt!!!

Unser Weg führte uns weiter nach Lezhe (an der Küste) und Shengjin. Eigentlich wollten wir da übernachten, aber nachdem es uns da nicht besonders gefiel, fuhren wir weiter bis Dürres.

Schon während unseres ersten Albanien Besuchs waren uns die vielen verschiedenen Tankstellen aufgefallen - damals wurde uns erklärt, dass viele Albaner, die Geld im Ausland gemacht haben, nun wieder zurück kommen. Und je nachdem wieviel Geld sie haben, eröffnen sie eine Tankstelle, ein Hotel oder eine Baufirma.........
Nun haben wir einige neue Tankstellen gesehen, mit Cafe, mit Restaurant und/oder Hotel...........aber WAS FÜR Hotels!!! (siehe Foto) und die stehen dann wirklich mitten im nirgendwo........

In Dürres haben wir ein schönes, sauberes Hotel am Strand gefunden - 40 Euro für 2 Personen inkl. Frühstück...........
auf das Bild


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


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zuletzt bearbeitet 15.06.2011 18:06 | nach oben springen

#19

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 15.06.2011 16:43
von haiddi • ( Gast )
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Einmal mit dem Lesen angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Wunderschöne Bilder habt ihr gemacht :-). Gibt es noch mehr Fortsetzungen?
Liebe Grüße
Haiddi


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#20

RE: Von Szank (Ungarn) nach Saranda (Albanien)

in Tourismus in den Nachbarländern und der EU 15.06.2011 16:53
von Pusztaqueen • Magyar | 1.489 Beiträge

Danke für eure lieben Kommentare!
Ja, so wie ich dazu komme geht es noch weiter bis Tag 8

.......mein Garten hält mich auch in Trab

Und wenn ihr Fragen habt - nur zu! Ich schreibe halt das was ich als interessant empfinde........aber vielleicht will ja der eine oder andere noch was spezielles wissen........


Bis bald mal wieder
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