Solidarität statt Gehorsam
Der Chef der Dachgewerkschaft für die bewaffneten Organe in Ungarn, FRDÉSZ, Péter Kónya, legte am Montag seine Ämter nieder und scheidet aus der Armee aus - aus Gewissensgründen. Der Schritt des charismatischen Gewerkschafters mag ein Verlust für die Interessenvertretung sein, für die politische Landschaft und Kultur in Ungarn könnte sie ein Aufbruchssignal bedeuten.
Denn Kónya ist Mitbegründer und Führungsfigur der jungen Szolidaritás-Bewegung, der er sich nun mit ganzer Kraft widmen will "um die Demokratie zu verteidigen". Angesichts der neuesten "Performance" führender Gewerkschaften gegenüber der Regierung, ist dieser frische Wind auch dringend nötig.
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