EU-Richtlinie zu Legebatterien

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#1

EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 28.12.2011 09:22
von Csakgyoergy • Magyar | 843 Beiträge

Wer glaubt denn, das sich die ungarische Regierung an solche Vorschriften halten wird.
" Was klein Moskau sagt , interssiert mich nicht'. (Orban)

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#2

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 31.12.2011 11:09
von Peti • ( Gast )

Es ist immer ganz leicht mit dem Finger auf Andere zu zeigen und zu vergessen dass dabei 3 Finger auf einen selbst zeigen.
Der Verbraucher bestimmt den Absatz! Würde bewusst gekauft werden, die Bereitschaft vorhanden sein für ein gutes Prudukt einen angemessenen Betrag zu bezahlen gäbe es keine Legebatterien. Ich halte selber Hühner kaufe Futter vor Ort und mische meine Futterzusammensetzung, also nicht die günstigste Form der Haltung. Hühner und Hahn haben ein schönes Leben und vermehren sich freudig und brüteten dieses Jahr 32 Küken aus. Ich esse also ohne schlechtes Gewissen was produziert wird. Im Winter gibst wenig Eier, da nicht mit Licht gearbeitet wird, daher sind die Hühner auch nicht nach 1 1/2 Jahren verbraucht und haben somit einen längeren Anspruch ihr Hühnerleben zu genießen. Ob nach dieser Zeit noch täglich ein Ei gelegt wird oder ob die Eier noch der gleichen Normgröße entsprechen ist mit Sch...egal. Ich habe beim kochen und backen noch nie eine Waage verwendet und sehe an der Konsistenz meines Teiges ob ich eventuell noch ein Ei mehr verwenden muß. Das alles ist manchen Hausfrauen fremd daher wären meine Hühnereier schlecht verkäuflich. Ob nun die Hühner ein paar Zentimeter mehr Anspruch erhalten oder nicht, es ist keine geeignete natürliche Lebensform und darf daher einfach als Verbraucher nicht mit Kauf unterstützt werden.
LG Peti

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#3

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 02.01.2012 09:34
von jheubler • Magyar | 141 Beiträge

Nicht bös' sein Peti, aber auf diese Art lässt sich leider die benötigte Menge Eier nicht erzeugen.

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#4

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 02.01.2012 10:44
von Peti • ( Gast )

Nicht böse sein Karl, ich hatte nur einen Denkanstoß geben wollen. Ich habe mich mit diesem Thema sehr eingehend befasst und glaube nicht dass der derzeit praktizierte Weg der Massentierhaltung der Richtige ist. Die Vogelgrippe ist nicht in Kleinbetrieben aufgetreten und für mich ein Zeichen dass sich die Natur rächt. Monokultur kann einfach nicht gutgehen.
LG Peti

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#5

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 10.01.2012 14:23
von andrea • Durchreisende/r | 5 Beiträge

Hat jemand den Beitrag über Hühnerhaltung gestern im Fernsehen gesehen? Bei der Massentierhaltung wurden antibiotikaresistente Keime im Fleisch gefunden ...
Diese Art der Tierhaltung wird uns langfristig alle krank machen und da geht es nicht nur um Hühner, auch bei Schweinen und Rindern geht es nicht besser zu. Das, was diese Tiere fressen (müssen) kann auf die Dauer nicht gut gehen. lg andrea

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#6

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 10.01.2012 16:07
von Mokos • Resident/in | 61 Beiträge

Man kann sich da wohl selbst als Verbraucher entscheiden, Billig-Fleisch mit Hormonen und Antibiotikas oder Teuer-Fleisch ohne Rückstände.
Dann doch lieber nicht so oft Fleisch (ist eh nicht gesund jeden Tag) und lieber Öko -Huhn und Co.
Ich beziehe meine Eier v. Biobauern, und auch geschmacklich ist da ein Unterschied. Da die Hühner in diesen (Fabriken) mit billigen Fischmehl gefüttert werden, schmecken sie fischig. Bemerkt man erst, wenn die Geschmacknerven wieder sensibilisiert sind.
Und gesundheitlich ist es für mich auch wichtig. Ansonsten viel Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ohne Pestizite.

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#7

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 10.01.2012 16:18
von Admi • Peter / Admi | 11.411 Beiträge

Wir überlegen schon seit langem wenn wir Schwein, Pute oder Huhn kaufen.
Meist lassen wir das weg.
In Läden in Ungarn kann ich, jedenfalls in unserer Region, nicht feststellen woher das Fleisch kommt. Auch von den Putenfarmen der Umgebung kaufen wir keine Puten, weil die Zustände darin grauenhaft sind (Vergl- Hundehaltung)
Einzig das Schweinefleisch das wir selber erzeugen essen wir, aber man kann ja nicht nur Schwein essen.
Fisch weis man auch nicht was man kaufen soll. Da gibt es in unserer Region nur Karpfen (nag ich nicht) und TK

Am schlimmsten ist das mit den Eiern, wenn die Hühner unserer Nachbarn nicht legen, gibt es keine Eier
Obwohl die Keimbelastung der Eierschalen wahrscheinlich hoch ist (habt ihr schon jemand gesehen, der den Hühnerstall ausgemistet und desinfiziert hat ???), aber die sind immer noch besser als nix


Bis später
Admi
Uj.Magyar@online.ms



Leben heißt, das absurde zuzulassen

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#8

RE: EU-Richtlinie zu Legebatterien

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 11.01.2012 11:50
von andrea • Durchreisende/r | 5 Beiträge

.... in meinem Hühnerstall wird täglich sauber gemacht und in regelmäßigen Abständen mit Sagrotan gearbeitet, aber ich gebe zu, es ist viel Arbeit, (und kein Mensch macht das normalerweise) aber mir ist es das wert.
Seit ich selber beobachten kann, wie lange es dauert, bis ein Hühnchen groß genug ist, um es zu schlachten, kann ich mir vorstellen, was man den armen Viechern alles zu fressen geben muss, damit sie mit 14! Wochen zum Brathuhn werden. Meine benötigen dafür 1/2 Jahr.
Wenn ich denn meinen Traum erfüllen kann und nach Ungarn gehe, wird sich auch an der "glücklichen" und sauberen Tierhaltung nix ändern, und ich freu mich drauf.

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#9

EU-weites Verbot von Käfighaltung wird ignoriert

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 27.01.2012 10:45
von Csakgyoergy • Magyar | 843 Beiträge

Die Europäische Kommission hat heute Vertragsverletzungsverfahren gegen 13 EU-Länder, darunter auch Ungarn, eingeleitet, die das Käfigverbot für Legehennen trotz einer Übergangsfrist von 12 Jahren, nicht vollständig zum 1. Januar diesen Jahres implementiert haben.
zum Beitrag
Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln


zuletzt bearbeitet 30.01.2012 15:56 | nach oben springen

#10

RE: EU-weites Verbot von Käfighaltung wird ignoriert

in über den Zaun geschaut Politik der Nachbar-Länder und Europa 30.01.2012 15:44
von Max • Magyar | 255 Beiträge

Zitat von Csakgyoergy
Die Europäische Kommission hat heute Vertragsverletzungsverfahren gegen 13 EU-Länder, darunter auch Ungarn, eingeleitet, die das Käfigverbot für Legehennen trotz einer Übergangsfrist von 12 Jahren, nicht vollständig zum 1. Januar diesen Jahres implementiert haben.
<a href="http://www.pesterlloyd.net/2012_04/04kae...fighaltung.html" target="_blank"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/4ek9-226-2348.jpg"border="0" > zum Beitrag</a> Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln



Auf http://www.kochbaeren.de/Bressehuhn.php könnt ihr meine und die Meinung eines engagierten Geflügelhalters aus
Bayern lesen. Kurz zusammengefasst: Die "Kleingruppenhaltung" ist auch nicht viel besser! Und JA den immensen Bedarf
an Hühnerbrust kann nicht durch Freilandgeflügel gedeckt werden. Leider kaufen die D nur die "edlen" Teile.

Falls jemand von euch genügend Auslauf hat, kann er bei ihm auch Bruteier von Bressehühnern bekommen.

Da geht es allerdings um Fleischerzeugung.

Ehrlich gesagt, ich kaufe mein Schlachtgeflügel beim Schorsch. Die Eier kaufen wir vom Kloster Neresheim.
Wir nehmen "Bodenhaltung". Aber ... [tüte] da möchte ich auch nicht genauer hinschauen, denn das ist auch
nicht viel besser als "Kleingruppenhaltung". Das ist nur, um mein Gewissen zu beruhigen.

Durch den Schorsch sensibilisiert, schaue ich mich in Frankreich immer nach Freilandrassen um.
Es gibt sehr viele für Freiland geeignete Rassen.
Eigentlich sollte es in Ungarn auch sehr gute, für Freiland geeignete Rassen geben?!
Schließlich hat/hatte doch jeder Ungar ein paar Hühner am laufen.

Ihr merkt schon, das Thema interessiert mich.

LG Max


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