"wir habn`gehört ihr habt geschlacht
und recht goute Würscht gemacht
drum, sonst gibt es krach und keile,
gebt unsdavon auch Teile-
von jeder Wurtsortn des is`doch klar, ja mindestens ein Paar"
Bis in die Anfangs 60er Jahre wurde ja in den Dörfern sehr viele Hausschlachtungen vor genommen. Die Bauern hatten die Schweine und für die Arbeiterkinder gab es die Schulspeisung, mit Magermilch und"blauen Heinrich" (Gerste)
Wenn man erfahren hat, dass bei einen Bauern ein Schwein geschlachtet wordenn war, haben sich Kinder-aber auch Erwachsene- zusammengetan und sind zum "WURSTFAHREN" gegangen.
Verkleidet mit Masken und unkenntlich angezogen, sind sie bewafnet mit Reisigbesen zu den Bauern gegangen und haben den obigen Spruch aufgesagt und mit den Reisigbesen gedroht.
Meistens haben sie in eine in einer Kanne Wurstsuppe und auch einige Würste bekommen.Manchmal wurden sie aber auch vom Hof gejagt.
Hatten sie etwas erhalten war dass dann ein Festessen für die Arbeiter Familien.
Bei denWurstfahrern war ich auch oft dabei.Ein gesundes Neues Jahr wünscht allen Forummitglieder Karl