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#1

Ungarn-Präsident Schmitt

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 11.01.2012 19:06
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Der ungarische Staatspräsident Pal Schmitt ist unter Plagiatsverdacht geraten. Sollten die Vorwürfe stimmen, wäre er dreister vorgegangen als Karl-Theodor zu Guttenberg.
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zuletzt bearbeitet 31.03.2012 09:23 | nach oben springen

#2

RE: Ungarn-Präsident Schmitt unter Plagiatsverdacht

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 12.01.2012 10:43
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

An Rücktritt ist nicht zu Denken. Im heutigen Ungarn gibt es nur noch Gunst und Gnade, was eine "Schande", was "im nationalen Interesse" ist, legt nicht die öffentliche Moral fest, sondern Herr Orbán. Schmitt ist daher genauso unantastbar wie sein Mentor und Chef, der nicht nur seine Universität, sondern womöglich das ganze Land an der Nase herumführt.

Zum Beitrag der Pester LLoyd

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#3

RE: Ungarn-Präsident Schmitt unter Plagiatsverdacht

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 12.01.2012 10:50
von kerékpárosok • Magyar | 196 Beiträge

Lass uns doch diesen unsäglichen Wulff nach H exportieren. Dort passt er z.Z. blendend ins System! Nein, lieber nicht, das hat H nicht verdient.


Unter 500.000 Euro findet man keinen fähigen Bankmanager - fest steht: über 500.000 Euro erst recht nicht!

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#4

RE: Ungarn-Präsident Schmitt unter Plagiatsverdacht

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 12.01.2012 11:04
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Oh nein, lassen wir den Wulf lieber in Deutschland, Blender haben wir hier genug.
Das Schmitt Pál nicht zu den größten Leuchten des Landes gehört , war jedem klar
aber wie dämlich muss man sein, seine DR. Arbeit von einem Einzelnen abzuschreiben.

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#5

RE: Ungarn-Präsident Schmitt unter Plagiatsverdacht

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 12.01.2012 11:09
von kerékpárosok • Magyar | 196 Beiträge

... so dämlich wie KTzG oder CW ???


Unter 500.000 Euro findet man keinen fähigen Bankmanager - fest steht: über 500.000 Euro erst recht nicht!

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#6

RE: Reaktionen auf Plagiatsvorwürfe gegen Präsidenten von Ungarn

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 15.01.2012 21:13
von Chris • ( Gast )
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Orwellsches Versuchslabor

Reaktionen auf Plagiatsvorwürfe gegen Präsidenten von Ungarn

Der beschuldigte Präsident, die beteiligten Professoren, erst recht die Regierungspartei ignorieren hartnäckig die vorliegenden Tatsachen und lehnen jedwede Verantwortung oder gar korrigierende Konsequenzen schlicht ab. Juristisch kann man dem Präsidenten nichts anhaben und politisch hat heute niemand die Macht oder den Willen, ihn abzusetzen. Nur das IOC könnte auf das Urheberrecht pochen, wird es aber nicht.

Das ungarische Präsidialamt hat die Vorwürfe, des Präsdienten Doktorarbeit "Analyse der Programme der Olympischen Spiele der Neuzeit" sei überwiegend ein Plagiat, mit der erstaunlichen Begründung zurückgewiesen, dass das damalige Professorenkollegium der Budapester Sportuniversität (heute Teil der Semmelweiß-Universität) die Arbeit geprüft und mit der Note "summa cum laude" ausgezeichnet habe, "was für sich spricht". Auch wurde Schmitt dann selbst dort Professor, fügt das Präsidialamt hinzu. Auch der Dekan der Sportabteilung der Semmelweiß-Universität, Miklós Tóth meint, "es gibt keinen Grund, an der Beurteilung der Arbeit 1992 zu zweifeln", ohne auf die vorliegenden Fakten einzugehen. Auch eine Neuprüfung der Arbeit lehnte der Dekan ab.


Wie praktisch. Die ungarischen Internet-User können einfach
aus dem reichhaltigen deutschen Fundus schöpfen.

Schmitt und der bulgarische Sportwissenschaftler Nikolao Georgiev (jener Autor, von dem Schmitt abgeschrieben hat), seien gut bekannt gewesen und haben "während ihrer Forschungsarbeiten an verschiedenen Themen zusammengearbeitet.", so heißt es weiter im Dementi des Präsidialamtes. Die Hauptquelle der Arbeiten beider seien
demnach Mitschnitte von IOC-Treffen, IOC-Vorstandstreffen und Abschlussberichten zu Olympischen Spielen gewesen, was die "Ähnlichkeit" mancher Abschnitte erklären soll. Die Zeitschrift HVG hat auf 180 von 215 Seiten keine Ähnlichkeiten, sondern die fast einhundertprozentige Übereinstimmung beider Texte dokumentiert und nachgewiesen. http://hvg.hu/itthon/20120111_Schmitt_do...ertacio_plagium Mittlerweile haben sich auch andere Journalisten von Original und Plagiat ein Bild machen können, wobei die Budapester Bibliothek, in der Schmitts Dissertation verwahrt wird, Achtung: Kopien untersagte, wegen des Urheberrechts. Eine Regelung, die zu Schmitts Zeiten offenbar noch nicht gegolten hatte.Die beste Krisenperformance legte jedoch die Regierung hin, sie ließ über Orbán-Sprecher Péter Szijjártó ausrichten, dass man sich mit einer derart "schäbigen Zeitungsente nicht weiter befassen werde...", was die übliche Reaktion auf Vorwürfe von Verfehlungen von der Regierung nahestehenden Personen oder Organisationen ist, sind die Fakten auch noch so deutlich. Doch fraglos ist die Enthüllung eine ziemliche (weitere) Peinlichkeit für Orbán und sein Team, die, wenn schon fachlich angreifbar, so wenigstens - zumindest in ihren Kategorien - moralisch einwandfrei dastehen wollten. Wie aus der Vergangenheit zu lernen war, wird sich der Premier beizeiten auf seine Weise für diese Demütigung erkenntlich zeigen. Die Redaktion des "ungarischen Spiegel", HVG, kann sich schonmal warm anziehen. Von der Art der Aufarbeitung könnten sogar deutsche Plagiatoren und Präsidenten noch etwas "lernen". Fehlleistungen sind einfach Zeitungsenten politischer Gegner, mit denen man sich nicht beschäftigt und fertig.

Manipulationen, Lug und Trug in Kommunikation und öffentlicher Darstellung sind unter dieser Regierung zu neuen Tiefen hinabgestiegen. Kaum einer wird den Vorgängern Ehrlichkeit unterstellen wollen, aber die Plumpheit der Fälschungen macht aus dem heutigen Ungarn geradezu ein Orwellsches Versuchslabor, wie die Beispiele beim öffentlichen Rundfunk belegt haben, als man zehntausende Demonstranten einfach verschwinden ließ, weil das "Kamerateam im Stau steckte" oder wie man eine missliebige Person aus einem Beitrag wegen "eines fachlichen Fehlers" herauspixelte. Ganz aktuell hat man eine Parlamentsstatistik entfernen bzw. beschneiden lassen, welche die kritiklose Amtsführung Schmitts (von 319 Gesetzen 319 ohne weitere Prüfung unterschrieben) mit der seiner Amtsvorgänger verglich, was offenbar kein schönes Bild ergibt.

Zum Beitrag der Pester LLoyd


zuletzt bearbeitet 16.01.2012 07:31 | nach oben springen

#7

RE: Reaktionen auf Plagiatsvorwürfe gegen Präsidenten von Ungarn

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 15.01.2012 21:28
von Peti • ( Gast )
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whow Christine, so liebe ich informiert zu werden! Sachlich, präzise! Danke!
LG Peti

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#8

RE: Reaktionen auf Plagiatsvorwürfe gegen Präsidenten von Ungarn

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 20.01.2012 17:51
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Nur 18 von insgesamt 210 Seiten seiner Doktorarbeit sind die eigene geistige Leistung des ungarischen Staatspräsidenten Pál Schmitt. Einige Passagen der Arbeit wurden von einem deutschen Soziologieprofessor abgekupfert, fand das Onlineportal hvg.hu heraus. Nun hat auch Ungarn seine Plagiatsaffäre.


Inzwischen stellen sich viele Ungarn die Frage, ob die zahllosen von ihm unterschriebenen Gesetze überhaupt gültig seien – denn sie sind alle mit Dr. Schmitt Pál signiert. Aus Protest gegen das nationalistisch motivierte, neue Grundgesetz strichen Aktivisten vielerorts den Doktortitel aus den Leseexemplaren am ‚Tisch der Verfassung‘. Das Internet ist voller Häme, Intellektuelle und die parlamentarische Opposition fordern sein Abdanken.
zum Beitrag

Mir ist das Durchstreichen leider nicht geglückt, es war auf die Schnelle nur ein Bleistift aufzutreiben. Das bringt ja nichts.
Beim nächsten Besuch auf der Gemeinde werde ich mich demensprechend ausrüsten.


zuletzt bearbeitet 20.01.2012 17:53 | nach oben springen

#9

RE: Reaktionen auf Plagiatsvorwürfe gegen Präsidenten von Ungarn

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 22.01.2012 10:13
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Die Semmelweiß-Universität ist in Not. Der zuständige Dekan findet keine Akademiker, die bereit sind, die Doktorarbeit des
verehrten Herrn Pál Schmitt auf Plagiatsverdacht zu überprüfen.

Was wohl verständlich ist, denn wer sich an diese Aufgabe wagt, wird wenig später mit einem Arschtritt aus dem Am gejagt.

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#10

RE: Reaktionen auf Plagiatsvorwürfe gegen Präsidenten von Ungarn

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 22.01.2012 10:26
von Jule und Janos • Magyar | 1.202 Beiträge

So macht Macht die Menschen gefügig!

Es grüßen

Jule und Janos - und wir wünschen uns Ungarn, die aufstehen und sich wehren!




Älter werden ist nichts für Feiglinge!

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#11

Plagiatsaffäre in Ungarn: Entscheidung im März

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 25.01.2012 17:50
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Nach den Plagiatsvorwürfen gegen den ungarischen Staatspräsidenten Pal Schmitt wegen seiner Doktorarbeit setzt die Budapester Semmelweis-Universität eine Überprüfungskommission ein. Die Ergebnisse des Gremiums, dessen Mitgliederliste von der Universität unter Verschluss gehalten wird, sollen am 28. März präsentiert werden, teilte die SOTE am Mittwoch in einer Aussendung mit, wie ungarische Medien meldeten.

zum Beitrag
Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln

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#12

RE: Plagiatsaffäre in Ungarn: Entscheidung im März

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 25.01.2012 18:54
von Laika • Magyar | 1.074 Beiträge

Da der Termin, 28. März, schon feststeht, liegt das Ergebnis sicher auch schon vor: "summa cum laude"!


Laika

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#13

Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 27.03.2012 12:41
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Mit diesem Ergebnis hat wohl jeder gerechnet. Ich verkneife mir meinen Kommentar.




Einen Tag bevor eine universitäre Untersuchungskommission ihr Ergebnis der Prüfung der Doktorarbeit von Staatspräsident Pál Schmitt vorlegen soll, weiß die regierungstreue Presse schon das Ergebnis. Die Tageszeitung "Magyar Nemzet" will erfahren haben, dass die Kommission in ihrem Urteil zu einem "nicht schuldig" hinsichtlich der massiven Plagiatsvorwürfe gekommen ist.
Danach soll der Bericht zu dem Schluss kommen, dass die 1992 abgelieferte Doktorarbeit "nach den damaligen Anforderungen rechtmäßig" erstellt worden sei und den Statuten der Uni entsprach. Daher könne es keinen Entzug des Doktortitels geben. Andere Medien wollen jedoch auch wissen, dass von "unprofessionellem Verhalten" Schmitts die Rede ist, um der gesichtslosen Kommission angesichts der erdrückenden Beweislast eine Möglichkeit zur Gesichtswahrung zu geben

zum Beitrag Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln


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zuletzt bearbeitet 27.03.2012 17:51 | nach oben springen

#14

RE: Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 27.03.2012 13:31
von Ildiko • ( Gast )
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WIR,die für unseren Doktortitel in Ungarn sehr strang viele Jahre lang studiert und erfolsvolle Prüfungen haben bestehen müssen,
sind gegen die politische "Rettung"des Pál Schmitt~s!
Sein lügneruisches Verhalten entwertet ja all unsere bemühungsvolle Leistungen,
die wir für unser Studien und für unseren Doktortitel geopfert hatten.
Ich weiss,diese Tatsache berührt die hier eingezogenen Auslander gering,
trotzdem will ich meine Meinung -in der Hoffnung,dass sie gelesen wird -,dazu äussern.

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#15

RE: Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 27.03.2012 16:16
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Liebe Ildiko,
dieses Ergebnis ist nur duch absolute Frechheit, Korruption und Lügen und Betrügen enstanden.
Jeder Mann und jede Frau die ihren Dr. Titel durch jahrerlanger Arbeit erworben haben werden durch dieses Urteil in den Dreck gezogen.
Erste Demonstration gegen diese Korruption ist schon heute um 19 Uhr auf dem Kossuth ter .
Für ganz blöd lassen sich die Ungarn inzwischen nicht mehr verkaufen.


Man kann daran riechen, das alles ein abgekapertes Spiel ist, es triefft nur so vor Korruption.

Rein Zufällig wird einer der sogenannten anonymen Prüfer, der Herr Miklos Tóth, , Dekan der Fakultät für Sportwissenschaften an der Semmelweis Universität, noch während der laufenden Überprüfung zum Vizevorsitzenden des Ungarischen Olympischen Komitees ernannt - am 26.2., einen Monat, bevor das Komitee sein Ergebnis bekannt gab. (Pál Schmitt war 1989-2010 MOB-Vorsitzender, seither Ehrenvorsitzender.)
Ungarischer Text

Das ist aber wohl nur ein Vorgeschmack von dem was uns noch alles erwartet. Die neuen regierungstreuen Richter sind jetzt im Amt und die bester Freundin von Orbans Frau hat das Regiment über alles. Sie wird ab sofort festlegen, welcher Richter welches Verfahren führt. Also klar gesprochen, wenn es der Regierung irgendwas nicht passt, dann wird der Richtet ausgetauscht, solange bis ein positven Urteil im Sinne der Regierung rauskommt.


zuletzt bearbeitet 27.03.2012 18:22 | nach oben springen

#16

RE: Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 27.03.2012 17:38
von Archange • Magyar | 141 Beiträge

Liebe Ildiko,
ich glaube nun hältst du uns aber für zu gleichgültig. Ich bin sehr wohl der Meinung, dass sich alle die ihre Doktortitel, oder ihre Diploma rechtmässig erworben haben darüber aufregen, egal welcher Abstammung, oder Nationalität. Wie Jürgen schon geschrieben hat, sehe ich nun quasi jeden Studienabschluss in den Dreck gezogen und abgewertet. Bald braucht man ja seinen Titel gar nicht mehr zu erwähnen, da ja eh jeder Titel nicht mehr so richtig ernst genommen, ja sogar in Frage gestellt wird. Ich finde das sehr schlimm. Allerdings gehe ich davon aus, dass solche Betrügereien früher schon (in manchen Kreisen) an der Tagesordnung waren, nur halt heutzutage im Zeitalter von Internet und Globalisierung eher aufgedeckt werden können. Die Ahndung solcher Vergehen gestaltet sich aber dahingehend schwierig, weil die meisten Betroffenen mittlerweile in Positionen sind, die sie nahezu unangreifbar macht...schade !

Ralf-Peter


Begründe nichts mit Geisteskrankheit,
was sich auch mit einer
defekten Tastatur erklären lässt.

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#17

RE: Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 27.03.2012 17:58
von ZalaKlaus • Magyar | 217 Beiträge

Liebe Ildiko,

ich schließe mich dem Beitrag von Hans-Peter an, dass auch wir als kritische Ausländer im Forum diesen Freispruch von Herrn Schmitt ablehnen und uns damit gleichzeitig solidarisch mit allen ungarischen Akademikern zeigen, die ihre akademischen Abschlüsse rechtmäßig erarbeitet und erworben haben. Für mich ist dieses Vorgehen ein weiteres Zeichen auf einer weiteren Ebene, wie mittlerweile in Ungarn mit der Rechtsstaatlichkeit umgegangen wird. Ich kann nur hoffen, dass dieser Fall geeignet ist, weitere Ungarn gegen das eigentlich relativ einfach zu durchschauende System aufzubringen.

Beste Grüße

Klaus

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#18

RE: Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 29.03.2012 10:04
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Es tut sich was.
Studenten haben aus Protest gegen die Entscheidung der Kommsion das Rektorat der Semmelweiss-Uni besetzt.
Sie wollen solange bleiben bis dem Abschreiber die Dr. Würde aberkannt wird.
Der Doktorrat der Semmelweis Universität hat sich heute früh getroffen und entschieden, die Aberkennung von Pál Schmitts Doktortitel einzuleiten, heute Nachmittag tritt der Senat zusammen und entscheidet darüber.

Es geht doch, warum nicht gleich so.

Während ich diesen Beitrag schreibe, ist die Sache schon entschieden.
Dr. Titel ist ABERKANNT
zum Beitrag Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln


zuletzt bearbeitet 29.03.2012 10:16 | nach oben springen

#19

RE: Freispruch trotz erdrückender Beweise für Präsidenten von Ungarn?

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 29.03.2012 11:29
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Ein Sozialarbeiter des Malteser Hilfsdienst hatte sich gestern bei einer Rede auf einer Demo für die Aberkennung des Dr. Titels des Herrn Schmitt Pál ausgesprochen. Ergebnis: Titel ist zwar Aberkannt aber der Sozialarbeiter wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt.
Dies sei eine politische Rede gewesen und somit nicht mit der katholischen Ausrichtung des Malteser Hilfsdienst vereinbar.

Es ist sehr traurig für den Sozialarbeiter aber ich kann mich über soviel Schwachsinn nur

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#20

Ungarns Präsident sagt offizielle Termine ab

in Gesellschaft in Ungarn, Minderheiten und Nachbarn 30.03.2012 10:35
von Csakgyoergy • Magyar | 1.308 Beiträge

Ungarns Präsident sagt offizielle Termine ab
Darunter auch Termin in Wien - Viktor Orban betont erneut Immunität des Staatschefs

Budapest - Einen Tag nach der Aberkennung seines Doktortitels hat Ungarns Präsident Pal Schmitt für Freitag angesetzte offizielle Termin abgesagt. Sein Büro nannte dafür keine Begründung. Schmitt sollte unter anderem den slowenischen Außenminister empfangen. Für den Abend war ein Besuch im Wiener Künstlerhaus geplant, der Präsident sollte an einer Ausstellungseröffnung teilnehmen. Der Doktortitel war Schmitt nach einem monatelangen Plagiatsstreit aberkannt worden.

zum Beitrag
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