Aber bitte, es geht doch hier im Forum nicht darum, wer hier als Pro-Orbán oder Contra-Orbán verdächtigt oder geoutet wird, wer eher politisch links oder eher rechts einzordnen ist. Beide Positionen sind nicht verwerflich und haben - wie ich das Forum kennengelernt habe - Möglichkeiten, ihre Meinungsbilder zu vertreten. Leidenschaft für gewisse Positionen sollten doch dabei nicht per se als Aggression empfunden werden, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie mit Begründungen und Belegen einhergehen. Was mich betrifft, bin ich mir ganz sicher, dass ich weder durch einen aggressiven Schreibstil oder persönliche Angriffe auffalle. Auch dann nicht, wenn man mir beispielsweise unterstellt, ich sei als "Münchner Schreiber" zu ungarischen Themenstellungen weniger prädestinert als jene, die dauerhaft in Ungarn leben. Aber es ist einfach schade, dass hier offensichtlich keine inhaltliche Diskussion im Hinblick auf einzelne thematische Aspekte des Pro oder Contra der politischen Systementwicklungen in diesem Land zustande kommt. Und hier muss ich die Pro-Orbán-Seite in die Pflicht nehmen. Wenn man als Ausgangspunkt den Artikel aus der Budapester Zeitung nimmt, sind dazu keine inhaltliche Diskussionspunkte in den Antworten aufgetaucht. Warum zudem die freie Meinungsäußerung mit der Forderung nach Inhalten unterbunden werden soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ein Beitrag für deren Unterbindung ist hierfür für mich viel eher darin zu sehen, dass ein inhaltlich orientierter Beitrag eines neuen Forummitglieds (ferenc, vielen Dank) wegen einer noch nicht erfolgten Vorstellung als nicht gewünscht angesehen wird. Das ist dem Forum nicht würdig.
Deshalb noch einmal mein Appell: Es sind konkrete inhaltliche Diskussionsbeiträge gefragt und nicht Versuche, sich wegen politischer Positionen zu diffamieren.
Beste Grüße
Klaus