Kontraste und Kostümspektakel
um ersten und letzten Mal wurde Richard Strauss’ Oper Arabella 1934 in Budapest aufgeführt. Während des Budapester Frühlingsfestivals ist nun eine Neuinszenierung von Géza Bereményi in der Ungarischen Staatsoper zu erleben.

Den Spagat zu schaffen zwischen richtiger Komödie und inniger Liebeslyrik, ohne in Kitsch zu versinken, das ist die Herausforderung einer Inszenierung von Strauss’ Arabella. Die in drei Aufzügen erzählte Geschichte von Arabella, Tochter eines verarmten, spielsüchtigen Adligen, die mit einem steinreichen Großgrundbesitzer verlobt wird und für ihn ihre große Liebe entdeckt, gleicht einem Traum. Dank des geistreichen Humors von Librettist Hugo von Hofmannsthal driftet der Text aber nicht ins Triviale ab.
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Eigener Kommentar
"Vielleicht ist das Orchester unter der Leitung von Stefan Soltész zu dominant, denn das Problem hatten auch andere Kollegen."
Dieses ist leider nicht nur bei Herrn Soltész so, auch einige andere Dirigenten des Hauses nehmen keine Rücksicht auf die Sänger/Innen, dabei haben wir es in der Regel ja mit der üblichen Hausbesetzung zu tun, die stimmlich nun nicht zu den Topsängern gehören.
Darum ist das sogenannte Rampensingen in Budapest alltäglich. Leider.