Die ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán geht in die Offensive. Die Dauerkritik aus Brüssel und Berlin hat dem Land politisch und wirtschaftlich sehr geschadet. Nun will Ungarn mit einer Geschäftskampagne verunsicherte deutsche Investoren zurückgewinnen, kündigte Fidesz-Fraktionschef János Lázár in Berlin an.
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Vielleicht hatte der ungarische Regierungschef Viktor Orbán mit Kritik gerechnet, als er das neue Mediengesetz am 20. Dezember 2010 im Parlament verabschieden ließ. Womit er nicht gerechnet hatte, war die Dimension und die Nachhaltigkeit dieser Kritik. Das ungarische Mediengesetz zog heftige Reaktionen in der deutschen und europäischen Presse nach sich. Orbán und seine mit komfortabler Zweidrittel-Mehrheit regierende Fidesz-Partei standen plötzlich unter verschärfter Aufsicht von Medien und Politikern aus dem europäischen Ausland.
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