Neues Ungarnforum - das Forum für Residenten in ganz Ungarn
#1

Pécs kämpft gegen NATO-Radar

in Südungarn 16.12.2009 17:21
von Peterbacsi (gelöscht)
avatar

Nachricht vom 16. Dezember 2009 - 15:06 Uhr.
Mit allen erdenklichen Mitteln setzt sich die südungarische Komitatsstadt Pécs gegen den geplanten Bau eines NATO-Radars am Rand der Stadt zur Wehr. An diesem Donnerstag will Bürgermeister Zsolt Páva gemeinsam mit anderen Radargegnern die Nacht in einem Zelt in der Umgebung des Radar-Standortes verbringen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. „Wir tun alles dafür, dass kein Militärradar auf dem Tubes-Berg gebaut wird, weil das nach unserem Standpunkt unnötig und gefährlich ist“, sagte Páva. Zugleich bekräftigte er, dass er gemeinsam mit den Pécsern gegen den Radar kämpfen will, weil der Wille von fast 40 000 Pécsern – die Nein zum Militärradar sagten – für ihn richtungweisend und verpflichtend sei.


Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen
Anm. des Admi: Bravo Bravo Bravo



Uj.Magyar@online.ms


Bis später
Peter
Admi

Was ich noch sagen will: Regeläßiges in den Spiegel schauen muss nicht unbedingt immer was mit Eitelkeit zu tun haben. Es kann auch Tapfekeit sein


zuletzt bearbeitet 16.12.2009 17:21 | nach oben springen

#2

RE: Pécs kämpft gegen NATO-Radar

in Südungarn 17.12.2009 10:11
von Peterbacsi (gelöscht)
avatar

Sprecher: Pécser BM gefährdet Sicherheit

Nachricht vom 16. Dezember 2009 - 21:23 Uhr.
Nach dem Beginn energischen Widerstands gegen den Bau eines NATO-Radars am Rande des Komitatszentrums Pécs wirft die Regierung Ungarns Bürgermeister Zsolt Páva eine Gefährdung der Sicherheit des Landes vor. Die Absperrung der Straße zum Tubesberg, wo der Radar errichtet werden soll, mache betroffen und sei inakzeptabel, sagte Regierungssprecher Domokos Szollár.

Der Bürgermeister von Pécs stelle sich gegen Gesetze und Gerichtsentscheidungen. Die Sicherheit Ungarns gerate in schwere Gefahr. Beim Hören des Wortes Pécs fielen den Menschen keine guten Nachrichten ein, fügte der Sprecher hinzu. Dabei verwies er auf die Geschehnisse um das Wasserwerk, dessen Leitung die Stadt im Frühherbst ohne Verhandlungen mit dem Teilhaber Suez Environnement (Frankreich) übernommen hatte. Auch dort sei der Bürgermeister mit einer ziemlich merkwürdigen Auslegung der Gesetze aufgetreten. In Pécs sei etwas faul, meinte der Regierungssprecher.



Uj.Magyar@online.ms


Bis später
Peter
Admi

Was ich noch sagen will: Regeläßiges in den Spiegel schauen muss nicht unbedingt immer was mit Eitelkeit zu tun haben. Es kann auch Tapfekeit sein


nach oben springen

#3

RE: Pécs kämpft gegen NATO-Radar

in Südungarn 17.12.2009 20:06
von Peterbacsi (gelöscht)
avatar

Robin Hood mit Amtskette

Der Bürgermeister von Pécs legt sich mit der NATO an

Zuerst eroberte Zsolt Páva die Pécser Wasserwerke in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zurück und löste damit eine neue Suez-Krise aus, gerade kämpft er um die Parkplätze seiner Stadt. Nun greift er die NATO an und errichtet Straßensperren gegen ihre LkW´s. Damit hat er wieder den Nerv vieler Bürger getroffen, die sich gegen die Errichtung einer großen Radar-Abhöranlage der NATO auf einem nahegelegenen Berg empören.

Betonblöcke gegen NATO-Truppen.............

zum Beitrag
Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen



Uj.Magyar@online.ms


Bis später
Peter
Admi

Was ich noch sagen will: Regeläßiges in den Spiegel schauen muss nicht unbedingt immer was mit Eitelkeit zu tun haben. Es kann auch Tapfekeit sein


nach oben springen

#4

NATO-Radaranlage im Süden von Ungarn vorerst gestoppt

in Südungarn 27.01.2010 09:43
von Peterbacsi (gelöscht)
avatar

(c) Pester Lloyd / 04 - 2010 NACHRICHTEN 26.01.2010


Das Oberste Gericht Ungarn hat die Baugenehmigung für die NATO Radaranlage auf dem Tubes, dem Hausberg von Pécs, vorläufig ausgesetzt. Das teilte die Stadtverwaltung von Pécs, die sich - vor allem in Person von Bürgermeister Zsolt Páva - vehement gegen den Bau wehrt, mit und bewertet den Schritt des Gerichtes als einen großen Teilerfolg. Die Obersten Richter wollen mit der Aussetzung der Baugenehmigung die Möglichkeit offen halten, das neu vorzubringende Einsprüche die Chance auf eine echte Überprüfung haben. Sollten schon Fakten geschaffen werden, ginge das nicht mehr, bzw. hätte keinen Sinn mehr. Dagegen wurden Ende November eigentlich die letzten Einsprüche rechtskräftig zurückgeweisen.

Die NATO-Anlage sollte zuvor auf dem Berg Zengö in einem Naturschutzgebiet errichtet werden. Massive Proteste von Umweltschützern, darunter auch Staatspräsident Sólyom, verhinderten dies letztlich. Der Pécser Bürgermeister lies auf dem Tubes sogar Straßensperren errichten und Sicherheitskräfte patroullieren, um den Baubeginn zu verhindern.


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Wer Wein trinkt, schläft gut. Wer gut schläft, sündigt nicht.
Wer nicht sündigt, wird selig. Wer also gut Wein trinkt, wird selig.
William Shakespeare


nach oben springen

#5

Nato-Radar in Pécs darf nicht gebaut werden

in Südungarn 18.03.2010 09:08
von Peterbacsi (gelöscht)
avatar

Nachricht vom 18. März 2010 - Balaton Zeiung
Der seit Jahren umstrittene Bau einer Radarstation der NATO auf dem Tubesberg am Stadtrand von Pécs kann letztendlich doch nicht gebaut werden. Das Oberste Gericht Ungarns erklärte am Mittwoch die Baugenehmigung für ungültig. Das Verteidigungsministerium könne nur in einem völlig neuen Verfahren den Radar errichten, falls es seinen Plan nicht aufgibt, entschied das Gericht. Damit kassierte es auch ein Gerichtsurteil der ersten Instanz, in dem Klagen gegen den Radar abgewiesen worden waren.

Das Verteidigungsressort nannte das Urteil zwar überraschend, und kündigte im Verlauf von 90 Tagen eine Untersuchung an, in deren Verlauf neben dem Tubes auch andere Standorte für den Radar geprüft werden sollen. Die Sprecherin der Bewegung Bürger für das Mecsekgebirge, Csilla Vicze, bezeichnete das Urteil des Obersten Gerichts weise, gerecht und beispielhaft. „Es kam zu einem Urteil, das ein neues Kapitel in ungarischen Umweltfragen öffnen kann und auf das wir uns berufen werden“, sagte sie. Es habe festgestellt, dass man die internationalen Abkommen und Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Umweltschutz während des Genehmigungsverfahrens berücksichtigen muss.

Ich weise darauf hin, daß von mir gefundene und verlinkte Texte generell nicht unbedingt meiner Meinung entsprechen


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


Wer Wein trinkt, schläft gut. Wer gut schläft, sündigt nicht.
Wer nicht sündigt, wird selig. Wer also gut Wein trinkt, wird selig.
William Shakespeare


zuletzt bearbeitet 18.03.2010 09:08 | nach oben springen

#6

Bergrettung für Pécs

in Südungarn 20.03.2010 09:49
von Peterbacsi (gelöscht)
avatar

Pester Lloyd. net
Der Bau einer NATO-Radaranlage in Ungarn ist gescheitert

Der geplante Bau einer Radaranalge durch die NATO auf dem bei Pécs gelegenen Berg Tubes ist jetzt endgültig vom Tisch. Am Mittwoch kassierte das Oberste Gericht von Ungarn eine Entscheidung des Budapester Bezirksgerichtes, das einen letzten Einspruch gegen die Errichtung der Anlage in November abgelehnt hatte. Verfahrensfehler und der Protest von Umweltschützern brachten das Projekt zu Fall, die nationale Opposition profitiert davon.

Die Obersten Richter stellten fest, dass das Budapester Gericht gar nicht dazu berechtigt war, den Einspruch abzuweisen, auch, weil es verhinderte, dass ein Gutachter zu den möglichen gesundheitlichen und umweltbeeinflussenden Auswirkungen einer solchen Anlage, befragt wurde. Das Gericht stellte weiterhin fest, dass staatliche Behörden Gesetze, im zusammenhang mit der Baugenehmigung und den Umweltgutachten, missachtet hätten. Das Verteidigungsministerium, das als Bauherr in der Sache fungiert, muss nun ein komplett neues Genehmigungsverfahren für die Bebauung einer entsprechenden Liegenschaft einleiten.

Ungarn machte die Zusage zur Errichtung einer NATO-Radaranalge im Zusammenhang mit seinem NATO-Beitrtt. Noch unter der Regierung Horn wurde ein Projekt auf dem Zengö-Berg, in einem Naturschutzgebiet bei Pécs angeschoben, das auch von der ersten Orbán-Regierung weiterbetrieben wurde, aber 2004 von Umweltaktivisten zu Fall gebracht werden konnte. Die Gyurcsány-Regierung verlegte sich dann auf den Tubes, gegen den sich immer mehr Widerstand von grünen Gruppen formierte.

Zum Schluss nutzten auch die Konservativen den Widerstand für ihre Zwecke. Die Absage des Projektes gilt nun auch als Sieg des Fidesz-Bürgermeisters von Pécs, Zsolt Páva, der sich an die Spitze der Proteste stellte als er den Zugang zum Berg mit Barrieren und einem Sicherheitsdienst demonstrativ versperren ließ.


Bis später
Admi Peter
Uj.Magyar@online.ms


So ist das Leben: Manchmal denkt man da kommt nix, und dann kommt doch was und man denkt hoi da kommt was.
Bruno Jonas


nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Suche PC oder Laptop
Erstellt im Forum Suche von Anza
20 08.03.2017 18:16goto
von Andrea • Zugriffe: 1317

Die Währungspaare werden Ihnen von Investing.com Deutschland zur Verfügung gestellt.

Besucher
4 Mitglieder und 7 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: ThomasK
Besucherzähler
Heute waren 154 Gäste und 24 Mitglieder, gestern 413 Gäste und 63 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 13435 Themen und 92416 Beiträge.

Heute waren 24 Mitglieder Online: