Neues Ungarnforum - das Forum für Residenten in ganz Ungarn

#51

RE: Brauchtum und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 28.10.2012 15:30
von gelöschter User Edsy (gelöscht)
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Hallo,
habe gerade nachgegoogelt, was ungarischer Salonzucker ist. Liest sich lecker. Meine Oma hatte nämlich auch Zuckerware am Christbaum, aber das war etwas anderes, Ringe aus Baiser mit Lebensmittelfarbe gefärbt.
Beides wäre jedoch heute für uns undenkbar. Über Nacht wäre es von unseren Hunden aufgefuttert. Wir haben inzwischen auch von den schönen Glaskugeln Abschied genommen und sie durch bemalte Blechkugeln und beklebte Pappkugeln ersetzt. Kann nämlich schon mal passieren, dass ein einziger Hundeschwanzwedler einen Teil des Christbaumes abräumt. Und wir haben drei dieser Rabauken.
LG Sylvia


Für Optimisten beginnt der Tag mit dem Sonnenaufgang, für Pessimisten mit dem Morgengrauen.


zuletzt bearbeitet 28.10.2012 15:30 | nach oben springen

#52

RE: Brauchtum und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 28.10.2012 16:13
von Puskas auf eigenen Wunsch gel&ou (gelöscht)
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Zitat von Pusztaqueen im Beitrag #44
Ungarischer Brauch an Neujahr:

- keinen Fisch essen, sonst schwimmt das Glück davon
- kein Geflügel essen, sonst fliegt das Glück davon

es gibt noch einige mehr ........wer kennt sie??


Kann ich Hufeisen beifügen mit der Öffnung nach oben aufhängen, sonst läuft´s Glück heraus.


Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was daraus gelesen wird.


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#53

RE: Brauchtum und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 29.10.2012 21:17
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

Danke, liebe Erika!"Szaloncukor" war früher etwas ganz Besonderes zu Weihnachten. Diese "Pralinen" - es gab allerdings, soweit ich mich erinnern kann, nur 2 - 3 Sorten und zwar Geleefüllung und eine feste, weisse, puderzuckerartige Füllung, beides umhüllt von Bitterschokolade - waren nur in einem ganz kurzen Zeitraum vor Weihnachten erhältlich. Es waren immer 1-kg-Packungen, abgefüllt in einem bunten Karton. Man musste also schnell sein, ein paar Tage später gab es diese Süssigkeiten nicht mehr. Damals waren die "Pralinen" in weisses, weiches Papier eingewickelt und die Enden waren in Fransen geschnitten. In der Mitte war "Staniol-Papier", also eine dünne Metallfolie in den typischen weihnachtlichen Farben gold, silber, dunkelgrün oder dunkelrot, drum herumgewickelt.
Ich kenne bis heute keinen ungarischen Weihnachtbaum, welcher trotz aller Modeerscheinungen nicht auch mit Szaloncukor geschmückt ist.
Nach der "ungarischen Wende" kam dieser Weihnachtsschmuck in allen nur denkbaren Variationen und bekannten Marken auf den Markt. Es gibt natürlich auch eine Variante der "lila Schokolade". Die Papierumwickelung ist Geschichte. Heute sind es dünne Kunststofffolien, die Fransen sind Gott sei Dank geblieben.
Eigentlich ist Szaloncukor keine besondere kulinarische Köstlichkeit. Aber die Variante "Gelee" liebe ich bis heute und da kann ich mich nur schwer beherrschen - so ähnlich wie mit Gummibärchen......



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#54

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 01.11.2012 23:43
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

WENN MAN EIN MEDIKAMENT GESCHENKT BEKOMMT, DARF MAN SICH NICHT BEDANKEN!

Unsere ungarischen Freunde sind zur Zeit in D zu Besuch. Die Tochter bekam auf der Fahrt hierher starke Halsschmerzen und brütet scheinbar eine Erkältung aus. Ich habe sie mit Lutschtabletten etc. versorgt. Dann meinte sie, dass sie sich zwar gerne bedanken würde, dies aber nicht möglich sei, weil man sich für geschenkte Medikamente eben nicht bedanken darf. Das würde Unglück bringen.
Ihre Mutter bestätigte mir dann, dass das - zumindest in Ungarn - schon immer so eine Sitte war.
Das kannte ich bisher nicht, finde ich aber ganz witzig.



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#55

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 07.11.2012 15:19
von Anza • Administrator | 7.763 Beiträge

Ich hab meinen Beitrag vom Vorjahr wieder gefunden - ist ja schon bald wieder aktuell



Heute ist ein ganz wichtiger Tag - der 13. Dezember ist Stichtag für einige ungarische Weihnachtsbräuche:

- heute pflanzt man ein Weizenkorn ein
............wenn es bis Weihnachten schön gewachsen ist, bedeutet dies, dass das nächste Jahr ein "reiches" Jahr wird
die kleine Pflanze stellt man dann in einem hübsch dekorierten Topf am Weihnachtstag auf den Tisch

- heute beginnt man mit dem Bau eines kleinen Stuhls
.......wir würden eher "Hocker" dazu sagen. Er muss aus Holz sein, 3 Beine und eine runde Sitzfläche haben
am 24. nimmt man ihn mit in die Christmette und stellt sich darauf ..........wenn man Glück hat, sieht man seine/n
Zukünftige/n .............wenn man Pech hat, sieht man nur eine Hexe

- heute kocht man 12 Kartoffelknödel mit jeweils einem Zettel mit Namen drin
..........das ist natürlich nur was für die jungen, unverheirateten Leute, ........denn der, dessen Name übrig bleibt,
wird dann der jeweilige Ehemann/Ehefrau


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


- Hab Sonne im Herzen und Schalk in den Augen ! -


zuletzt bearbeitet 07.11.2012 15:19 | nach oben springen

#56

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 07.11.2012 16:07
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

Hallo liebe Anza!
Schön, dass Du das ausgegraben hast!
Das mit dem Weizenkorn werde ich sicher ausprobieren. Ob man da zur Sicherheit auch ein paar mehr nehmen kann..............???????????

Jetzt brauche ich nur noch ein paar Körner - gar nicht so einfach. Muss ich wohl zu unserer Mühle fahren oder aus dem Hühnerfutter der Nachbarn etwas raussuchen.........



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#57

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 07.11.2012 17:28
von Admin • Administrator | 21.686 Beiträge

Hallo Martha,
wir haben immer eine runde Auflaufform im Erde gefüllt und eine kleine handvoll Weizenkörner dazugetan.
Weihnachten hat man dann, wenn alles gut gelingt eine schöne grüne Tischdeko zu Weihnachten.
Weizen bekommst Du bestimmt von Deinem Nachbarn. Wir haben es auch immer von unseren Nachbarn geholt.
Leider hat er keine Hühner mehr, somit müssen wir uns auch eine neue Quelle suchen.


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#58

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 08.11.2012 13:54
von Anza • Administrator | 7.763 Beiträge

Hallo Jürgen,

das gilt aber nicht!!! Laut unseren ungarischen Freunden darf man
immer nur 1 Weizenkorn in 1 Topf tun - sonst weiss man ja nicht ob es
aufgegangen ist oder nicht

Die schummeln aber anders ......... die machen mehrere Töpfe


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


- Hab Sonne im Herzen und Schalk in den Augen ! -


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#59

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 08.11.2012 15:53
von Admin • Administrator | 21.686 Beiträge

Hallo Anza
dann halte ich es doch lieber nach der kroatischen Tradition.
So solle der Topf in Kroatien an Weihnachten aussehen.
Bild entfernt (keine Rechte)

Obwohl ich ja kein Weihnachten im üblichen Sinne feiere aber an dieser alten Tradition habe ich bisher immer festgehalten.



zuletzt bearbeitet 08.11.2012 15:54 | nach oben springen

#60

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 21.11.2012 21:08
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

Mir fällt gerade ein, dass ich die Sache mit dem 13. Dezember nicht vergessen darf! Weizenkörner besorgen! Ich bin gespannt!



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#61

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 21.11.2012 21:48
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

DAS SILVESTER-SCHWEIN

Nachdem sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, kommt meine nächste Geschichte, wenn es um Sitten und Gebräuche in Ungarn geht.

In unserer Gegend in Ungarn ist es Brauch, dass bei grossen Silvester-Feiern immer ein lebendes Ferkel der Hauptpreis der Silvester-Tombola ist. Früher war es meist so, dass ein kleines, rosa Ferkel den ganzen Abend im Saal herumgelaufen ist. Jeder Anwesende sollte versuchen, das Schweinchen zu erwischen und an seinem Ringelschwanz zu ziehen, weil das Glück bringen soll. Da war mir eigentlich der Abend schon immer von vornerein verdorben, weil mir die Schweinchen immer so leid taten. Aber was sollte ich tun - ich konnte sie ja kaum entführen. Und als Hauptpreis habe ich es auch niemals gewonnen, um es dann eventuell "retten" zu können. Ich erinnere mich noch gut daran, als einmal eine ziemlich affektierte "Lady" dieses Schweinchen gewonnen hatte. Sie musste es dann auf dem Arm halten, es hat offensichtlich fürchterlich gestunken (wie es halt bei Schweinchen wohl öfter vorkommt) und sie wollte es so schnell wie möglich wieder loswerden. Ihre Freunde liessen dies aber nicht zu und so musste die "Lady" ihre Runden im ganzen Lokal drehen, weil ja jeder am Schwänzchen ziehen wollte, und sie hatte sich ihre Silverster-Robe buchstäblich "versaut". Ich hatte es genossen, denn ich mochte sie nicht, obwohl ich sie gar nicht kannte............

Vor einigen Jahren besuchten wir wieder einmal den Silvester-Ball in unserem ungarischen Dorf. Der findet immer in der Schul-Turnhalle statt. Der Sportbelag wird mit einem Laminat überdeckt, viele Biergarnituren werden aufgestellt und auf der Bühne spielt meist eine zünftige, donau-schwäbisch/ungarische Band von erstaunlicher Qualität, was die Zusammenstellung der Instrumente und ihr Können anbelangt. Mit dem Eintrittspreis ist eine Flasche Sekt pro Tisch zum Anstossen um Mitternacht inklusive. Alles andere bringen die Gäste selber mit - Getränke, Knabbereien, Salate oder was man eben mitbringen möchte. Einen Getränke- oder Speisenverkauf gibt es nicht. Die Halle ist jedesmal bis auf den letzten Platz gefüllt und es trifft sich Alt und Jung.

Dass das Silvester-Schwein den ganzen Abend frei herumläuft, gibt es seit einigen Jahren Gott sei Dank nicht mehr. Das Schweinchen muss jedoch vom Beginn des Abends bis zur Verlosung in einer Kiste auf der Bühne auf seinen neuen Besitzer warten. Vor ein paar Jahren gab es erstmals kein rosa Schweinchen, sondern eine Rarität: ein Wollsau-Ferkelchen. Ich litt wie üblich den ganzen Abend, weil mir die kleine Sau so leidtat und ich hatte mir wiedermal so sehr gewünscht, dass ich den Hauptpreis gewinnen würde. So wiederholte ich den ganzen Abend X-Mal meinen Spruch: "Die Sau, die wär' mein Traum". Es kam die langwierige Prozedur der Verlosung und es kam der Moment des Hauptpreises. Meine Losnummer war genau eine Zahl daneben und ich war unsagbar enttäuscht. Ein junger Mann hatte das Schwein gewonnen. Doch ehe ich mich versah, sprang unser ungarischer Freund auf die Tanzfläche, stürzte auf den Gewinner zu, drückte ihm ein paar Scheine in die Hand und kam freudestrahlend zurück zu mir, um mir zu verkünden, dass die Sau jetzt meine wäre. Noch ehe ich einen klaren Gedanken fassen konnte, befahl ich meinem Mann und unserem Freund, die Kiste mit dem Schwein sofort und unverzüglich zu uns nach Hause zu tragen (ca. 250 m). Ich natürlich hinterher. Doch was machen die beiden: Sie stellen mir die Kiste einfach auf den Platz ins Freie vor dem Schulgebäude und verziehen sich wieder. Da stand ich nun: in Abendgarderobe, mit Stöckelschuhen auf dem verschneiten Platz und alleine mit meinem Schwein. Ich versuchte, die Kiste selbst zu tragen, doch das war zwecklos. Die Kiste war für meinen Armumfang zu gross und das Schwein eindeutig zu schwer. Mit meinen spärlichen Ungarischkenntnissen befahl ich ein paar Kindern, auf das Schwein aufzupassen, um "meine Männer" zu suchen, damit sie es nach Hause tragen würden. Das taten sie dann auch und brachten "Misi" (so hatte ich das Schwein mittlerweile getauft - es ist der Name unseres Freundes) zu Hause in einem alten Stalltrakt aus der Kiste zu befreien.
Nach der Feier zu Hause angekommen, hatte ich nur noch einen Gedanken: Das Schwein hat Hunger. Also habe ich alles, was vom Silvester-Abend übrigblieb, sofort meinem Misi zum Fressen gegeben.
Am Neujahrstag dann das langsame Begreifen: Wir haben ein Schwein. Was nun? Die verbliebenen Tage schwankten wir immer hin und her, das Ferkel mit nach Deutschland zu nehmen. Wir hatten es total liebgewonnen und Misi wurde von Tag zu Tag zutraulicher. Doch ich wusste, dass mein Mann dieses Tier niemals schlachten lassen würde. Und auf "Sau" sind wir daheim so gar nicht eingerichtet................. Schweren Herzens haben wir Misi letztendlich einem kleinen Bauern in unserem Dorf gegeben, der sich noch ein zweites dazukaufte, weil Schweine alleine angeblich sich nicht gut entwickeln, und der uns ein besonders schönes Stück Schinken von Misi versprach. Wir verabschiedeten uns mit kleinen Tränen und haben wegen des Schinkens nie mehr nachgefragt.................

Ich wünsche Euch allen viel "Schwein" und viel Glück für das nächste Jahr!



zuletzt bearbeitet 21.11.2012 21:53 | nach oben springen

#62

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 03.12.2012 21:51
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

Kennt noch jemand irgendwelche Bräuche zu Weihnachten/Silvester/Neujahr? Bitte nicht immer annehmen, dass das "eh" schon jeder kennt..................



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#63

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 04.12.2012 09:04
von Admin • Administrator | 21.686 Beiträge

Diesen Brauch mit dem lebenden Ferkel hat es auch in unserem Dorf vor langer Zeit gegeben.
Aufgrund einer Strafanzeige wegen Tierquälerei, hat man dieses dann abgeschafft.
Seidem empfängt unser Bürgermeister (z.Zt Bürgermeisterin) alle Einwohner des Dorfes
in der Silversternacht um 1 Uhr auf dem Dorfplatz zu einem Sektempfang und es gibt
für jeden ein Los. Hauptgewinn ist ein bereits fertig gegrilltes Spanferkel.


Das Leben ist eine Komödie für den Reichen, ein Spiel für den Narren, ein Traum für den Waisen, ein Trauerspiel für den Armen.


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#64

RE: Gebräuche und Sitten in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 04.12.2012 12:25
von Mokos • Mitglied | 1.117 Beiträge

naja da ist das Ferkel tot. Ansonsten hätte es ja noch eine kleine Überlebenschance!
Aus welcher Sicht man es immer sehen mag. Ich finde deisen Vrauch nicht sehr schön.



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#65

Von Mikulás und Szaloncukor: Weihnachtsbräuche in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 06.12.2012 13:32
von Admin • Administrator | 21.686 Beiträge

Es ist wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte, auch in Budapest, Györ und Szeged. Doch was geht eigentlich in ungarischen Wohnstuben in der Weihnachtszeit vor sich? Wie feiern die Ungarn das Fest der Feste? Dabei geht es, wie überall in Mitteleuropa ziemlich bunt durcheinander mit christlicher Tradition und alten wie neuen heidnischen Einschlägen und Männer müssen in der Weihnachtszeit sogar richtig arbeiten...

In Ungarn ist der Hl. Nikolaus der Mikulás und der Sage nach der Vater des Winters. Er entspricht unserem Weihnachtsmann, jener rotgewandeten Fabelgestalt, die von Coca Cola in den USA erfunden wurde, mit einem kleinen Einschlag von Väterchen Frost aus Russland, auch wenn man das keinem Ungarn laut sagen darf. Die Bischofsfigur des Hl. Nikolaus mit Mitra und Krummstab kommt nur noch in streng katholischen Haushalten am Nikolaustag vorbei, um die Menschen – insbesondere die Kinder – zu beschenken.
zum Beitrag im Pester Lloyd Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln


Das Leben ist eine Komödie für den Reichen, ein Spiel für den Narren, ein Traum für den Waisen, ein Trauerspiel für den Armen.


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#66

RE: Von Mikulás und Szaloncukor: Weihnachtsbräuche in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 06.12.2012 23:31
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

Hallo Jürgen, danke für diesen schönen Bericht. Da ist vieles dabei, was ich noch nicht kannte.
Dass der 13. Dezember (Luzien-Tag) so eine grosse Bedeutung hatte,wusste ich auch noch nicht. Und dass früher alle Frauen an diesem Tag nicht arbeiten durften, damit die Hühner ihre Produktion erhöhen würden, ist wohl eine Tradition, die durchaus wiederbelebt werden sollte........ Vielleicht legen dann unsere Turbo-Hühner noch ein 366. Ei pro Jahr!
Wenn wir Frauen einen arbeitsfreien Tag vor Weihnachten bekämen, würden wir uns da schon etwas einfallen lassen, was die Produktivität der Hühner anbelangt. So nach dem Motto: "Glaube nur den Statistiken, die Du selber gefälscht hast........."



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#67

RE: Von Mikulás und Szaloncukor: Weihnachtsbräuche in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 28.12.2012 14:46
von Anza • Administrator | 7.763 Beiträge

Heute beim einkaufen habe ich wieder bemerkt, wie viele Würste gekauft werden ..........

die Ungarn essen am 31.12. zum Abendessen meist etwas vom Schwein (Geflügel und Fisch
sind "verboten", weil dann das Glück weg-fliegt oder - schwimmt )

und nach Mitternacht, also am 01.01. werden gekochte Würstl gegessen

Am 01. Januar gibt es mittags ein Linsengericht - das soll Glück bringen
ich mag keine Linsen


Bis bald mal wieder
Pusztaqueen


- Hab Sonne im Herzen und Schalk in den Augen ! -


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#68

RE: Von Mikulás und Szaloncukor: Weihnachtsbräuche in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 28.12.2012 20:39
von Archange (gelöscht)
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Ja, Linsen, Spätzle und Saitenwürstle..............BaWue missioniert Europa.......Lach !

R-P


Begründe nichts mit Geisteskrankheit, was sich auch mit einer defekten Tastatur erklären lässt.


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#69

RE: Von Mikulás und Szaloncukor: Weihnachtsbräuche in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 28.12.2012 20:45
von Peterbacsi (gelöscht)
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Zitat von Pusztaqueen im Beitrag #61


Am 01. Januar gibt es mittags ein Linsengericht - das soll Glück bringen
ich mag keine Linsen


.........und es reinigt die Luft............


Bis später
Admi
Wer Rechtschreibfehler findet, darf Sie behalten!

Zum Sockenprojekt
Kleine Saft-u.Weinkellerei


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#70

RE: Von Mikulás und Szaloncukor: Weihnachtsbräuche in Ungarn

in Ungarn Reisen, Land & Leute 09.03.2013 01:40
von Martha • Mitglied | 1.834 Beiträge

Hallo lieber Béla!
Ich weiss ja nicht, wie es den anderen Mitstreitern so geht? Die politischen Themen nerven einfach, weil so wenig Positives kommt........

Du als einer der wenigen waschechten "Ungarn" hier im Forum könntest doch zu diesem Thema mal etwas schreiben! Du kennst vielleicht ein paar Sitten und Gebräuche, die wir noch nicht kennen!? An welche ungarischen Gewohnheiten erinnerst Du Dich in Deiner Kinder- und Jugendzeit?

Ich freue mich auf Deinen Beitrag!

Liebe Grüsse,
Martha

P.S.: Du bist die liebenswerteste "Nervensäge", die mir im Forum bis jetzt begegnet ist! Betrachte es bitte als Kompliment!



zuletzt bearbeitet 09.03.2013 01:41 | nach oben springen

#71

Osterbräuche

in Ungarn Reisen, Land & Leute 23.03.2013 05:45
von ungarnfan (gelöscht)
avatar

Guten Morgen allerseits.
Mich interessiert mal ob es in Ungarn Osterbräuche gibt.Schönen Tag noch.Uschi



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#72

RE: Osterbräuche

in Ungarn Reisen, Land & Leute 23.03.2013 07:35
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Uschi ja, gibt es!


Das Leben ist ein Quiz und wir sind die Kandidaten!
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#73

RE: Osterbräuche

in Ungarn Reisen, Land & Leute 23.03.2013 09:03
von ungarnfan (gelöscht)
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Hallo Béla.Danke - würdest du bitte darüber schreiben?Ich denke den einen oder anderen interessiert das auch.Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.Uschi



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#74

RE: Osterbräuche

in Ungarn Reisen, Land & Leute 23.03.2013 09:58
von Admin • Administrator | 21.686 Beiträge

Hallo Uschi, habe Deinen Beitrag in diesen Thread geschoben. Auf Seite 0 gibt es auch schon einen Beitrag über Ostern.


Die Welt ist mein, sagt der Mensch bei der Geburt und hält die Hände geballt. Ich nehme nichts mit, sagt der Sterbende und zeigt seine geöffneten Hände.
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#75

RE: Osterbräuche

in Ungarn Reisen, Land & Leute 23.03.2013 15:15
von Gelöschtes Mitglied
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So kann Ostern sein!!!


Das Leben ist ein Quiz und wir sind die Kandidaten!
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